Prognose Wimbledon 2014: Herren: Raonic als Überraschungsmann?


Da es sich ja hier nicht nur um eine Fußballprognoseseite handeln soll, erweitere ich heute mal um die Kategorie Tennis und möchte mich der Prognose für das diesjährige Wimbledonturnier widmen. Bei den French Open hatte ich den Außenseiter aus Lettland, Ernests Gulbis, ins Finale gesetzt. Er ist dann leider im Halbfinale an Novak Djokovic gescheitert. Ich hoffe natürlich, dass mir nun wieder ein erfolgreicher Außenseitertipp gelingt. Zwar sind von fast allen Turnierfavoriten (Djokovic, Murray, Nadal, Federer, Wawrinka, Tsonga u.a.) die Geburtszeiten bekannt, dieses mal habe ich mich aber wirklich schwer mit der Prognose getan. Anders als bei einigen vorherigen Turnieren habe ich mir dieses Mal aus Zeitgründen auch nur die Finalkonstellationen angeschaut. Herausragende Konstellationen, insbesondere unter Jupiter-Beteiligung, z.B. Jupiter-MC, Jupiter-Jupiter oder Jupiter-Sonne, konnte ich dabei bei den Akteuren aus dem erweiterten Favoritenkreis nicht finden, dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, wer es schaffen könnte. Ich gliedere es nach den Vierteln des Turnierbaums, da so am besten ersichtlich wird, wie sich ein möglicher Turnierverlauf gestalten könnte.

20140706_18.00_Finale Herren

1. Viertel

Es ist das Viertel von Novak Djokovic. Ich gehe davon aus, dass er das Finale erreicht, allerdings ist diese Vorhersage davon abhängig ob meine Geburtszeitkorrektur von 23:25 Uhr auf 23:19.35 korrekt ist. Dann hätte er etwa beim Ende des Finals genau die Sonne am DC. Alle Astrologen werden wissen, dass dies eine sehr wackelige Basis für eine Vorhersage ist, aber ich vertraue da auch ein bisschen auf meine Intuition, dass ich mit der Korrektur richtig liege. Als Hürden müsste Djokovic im Achtelfinale voraussichtlich Jo-Wilfried Tsonga und im Viertelfinale evtl. Marin Cilic, Bernard Tomic oder Tomas Berdych aus dem Weg räumen. Aufgefallen ist mir hier lediglich Bernard Tomic hinsichtlich seiner Finalkonstellationen. Er hat dann den Mond auf seiner Sonne, Jupiter im Quadrat zu seiner Sonne (bei sehr früher Geburtszeit) und Uranus im Quadrat zu Neptun, etwa beim Halbfinale. Für mich alles aber nicht so stark, zumal ohne Kenntnis der Geburtszeit, als dass ich daraus ein Finale ableiten würde.

19870522_23.19.35_DJOKOVIC_N

19921021_Tomic_B

2. Viertel

Hier sollte sich aus sportlichen Gesichtspunkten Titelverteidiger Andy Murray durchsetzen, wenngleich Neptun im Quadrat zu seinem MC ein Fragezeichen aufwirft. Da Neptun sich aber extrem langsam bewegt, müsste man schon die Geburtszeit von Andy Murray minuntengenau oder besser sekundengenau feinkorrigiert haben, um hieraus eine konkrete Vorhersage (Enttäuschung?) ableiten zu können. Bei den weiteren potenziellen Gegnern im Achtelfinale (Kevin Anderson), sowie im Viertelfinale (Gregor Dimitrow, David Ferrer) sind mir ebenso wie bei Andy Murray keine bedeutsamen Konstellationen für das Finale aufgefallen. Aus dem zweiten Turnierviertel dürfte sich aller Voraussicht nach kein Spieler ins Finale kämpfen – ein Argument mehr für Novak Djokovic.

19870515_14.10_MURRAY_A

3. Viertel

Hier haben wir Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka. Und er hat mit einem Jupiter-Saturn-Trigon beim Finale tatsächlich eine positive Konstellation auf seiner Seite. Allerdings fehlen mir die Tageskonstellationen für ein wirklich überzeugendes Gesamtbild. Möglicher Gegner im Achtelfinale könnte John Isner sein. Im Viertelfinale könnten Landsmann Roger Federer oder Jerzy Janowicz auf Wawrinka treffen. Für alle Federer-Fans (ich gehöre auch dazu) gibt es angesichts fehlender Finalkonstellationen wenig Hoffnung auf einen erneuten Sieg des Rekordchampions. Jerzy Janowicz hätte mit einem exakten Mars-Saturn-Quadrat eine Konstellation, die zu einer Finalniederlage passen könnte. Hier fehlen allerdings die großen Transite.

19850328_11.05_WAWRINKA_S

19901113_Janowicz_J

4. Viertel

In der oberen Hälfte des 4. Viertel steht u.a. Milos Raonic, der im Achtelfinale auf Philipp Kohlschreiber oder Kei Nishikori treffen könnte. Nishikori hat bereits Kenny de Schepper ausgeschaltet, der mit einer Merkur-Uranus-Opposition und einem exaktem Neptun-Neptun-Sextil beim Finale durchaus brauchbare Konstellationen gehabt hätte, aber aus sportlichen Gesichtspunkten realistisch nicht in Frage kam. Kohlschreiber und Nishikori sind mir nicht mit allzu starken Konstellationen aufgefallen, Raonic sticht beim Finale hingegen zumindest etwas mit einem Jupiter-Mars-Sextil heraus. In der unteren Hälfte des 4. Viertels findet sich u.a. Rafael Nadal, der sich aber zunächst gegen Martin Klizan durchsetzen müsste und im Achtelfinale voraussichtlich auf Richard Gasquet oder Gael Monfils treffen würde. Eine lösbare Aufgabe, aber ich habe Nadal nicht für ganz vorne auf dem Zettel. Ein Venus-Venus-Halbsextil beim Finale dürfte kaum reichen…

19901227_Raonic_M

19860603_18.20_NADAL_R

Das Finale: Djokovic-Raonic

Nach alldem ist für mich ein Finale Djokovic-Raonic am wahrscheinlichsten. Für Djokovic spricht, dass er als einziger der Favoriten zumindest eine ansatzweise finalwürdige Konstellation hat.

Für Raonic spricht, dass seine Geburtszeit nicht bekannt ist. Denn mit der entsprechenden Geburtszeit könnten eventuell noch stärkere Konstellationen zum alleine vielleicht nicht genügend starken Jupiter-Mars-Sextil hinzutreten. Sollte es Raonic nicht schaffen, wäre Wawrinka meine erste Alternative. Beide hätten dann auch jeweils gute Chancen, das Finale zu gewinnen.

Generell bietet die Damenkonkurrenz  in diesem Jahr aber astrologisch deutlich Interessanteres und Signifikanteres als die Herrenkonkurrenz.

 

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4 Kommentare zu “Prognose Wimbledon 2014: Herren: Raonic als Überraschungsmann?

  1. Die Prognose nimmt in einem unheimlichen Ausmaß reale Formen an. Jetzt ist in der unteren Hälfte (mit Raonic und Wawrinka) Rafael Nadal an Nick Kyrgios gescheitert. Hier gibt es nun die Halbfinals Wawrinka-Federer und Raonic-Kyrgios! Es könnte also das Halbfinale Wawrinka-Raonic geben! In der oberen Hälfte hat sich Noval Djokovic als Favorit bisher ebenfalls schadlos gehalten.

  2. Pingback: Kvitová und Krul: Der prognostische Doppelpack! | AstroArena

  3. Raonic ist ja leider im Halbfinale an Federer gescheitert, sonst wäre auch meine Prognose für die Herren voll aufgegangen. Mit meiner Prognose, dass Federer keinen weiteren Wimbledon-Titel holt, hatte ich Recht. Allerdings hätte ich es König Roger mit bald 33 sehr gegönnt, dass er es noch ein Mal schafft.

  4. Pingback: Tipp Wimbledon 2015 (Damen und Herren): Ein Tipp, der keine Prognose sein will… | AstroArena

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