ATP Cincinnati: Julien Benneteau – Und die Sterne lügen nie!


Vor gut einer Woche hatte ich prognostiziert, dass Benneteau beim Turnier in Toronto weit vorstoßen könnte und hatte sogar an das Finale geglaubt. Man siehe: https://astroarena.org/2014/08/07/atp-toronto-julien-benneteau-sensationell-im-finale/. Umso ungläubiger war ich, als er dann schon im Achtelfinale gegen Milos Raonic ausschied, wohlgemerkt als klarer Außenseiter. Auf beeindruckende Weise zeigt sich nun, dass der Kosmos doch unbestechlich ist und dass der Fehler bei mir lag.

Benneteaus standesamtliche Geburtszeit ist mit 15.20 Uhr angegeben. Ich dachte nun, er bekäme Jupiter beim Turnier in Toronto an das IC. Deshalb korrigierte ich auf 15.14 Uhr bzw. 15.15 Uhr vor. Hiermit rückt das IC 1,5° weiter nach vorn und der Glückstransit löst gut eine Woche früher aus als bei der Geburtszeit um 15.20 Uhr. Wenn die standesamtliche Geburtszeit hingegen minutengenau richtig ist, ist der Transit erst an diesem Samstag exakt….

Und was passiert? Julien Benneteau setzt zum Siegeszug beim Cincinnati Masters an und wirft zuerst den favorisierten Jerzy Janowicz klar mit 6:2, 6:2 raus (Jupiter Opposition Venus exakt) und setzt heute mit dem Viertelfinalsieg gegen Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka noch einen drauf! Nachdem Wawrinka den 1. Satz mit 6:1 klar dominiert hat, schießt Benneteau den Romand in den Sätzen 2 und 3 mit 6:1 und 6:2 aus dem Turnier! Die 1:13-Live-Siegquote für Benneteau nach dem 1. Satz habe ich mir natürlich ebenso wenig entgehen lassen wie seine Turniersiegquote von 1:41 bzw. die Quote von 1:14 für den Finaleinzug vor dem Match gegen Wawrinka. Schon jetzt ist es mit 32 Jahren(!) einer der größten Erfolge in Benneteaus Karriere. Zum ersten Mal steht er im Halbfinale eines Masters (die zweithöchste Kategorie nach den Grand-Slam-Turnieren) und wird m.E. sogar zum ersten Mal das Finale erreichen! Dafür müsste er morgen David Ferrer oder Djokovic-Bezwinger Tommy Robredo schlagen. Beim Finale würde sich dann Venus in eine Konjunktion zu Jupiter an Benneteaus IC begeben. Dazu kommt Sonne Trigon Neptun, sowie Merkur ganz exakt im Trigon zum Radix-Merkur und im Sextil zu Radix-Jupiter von Benneteau! Eine unfassbare Präzision des Kosmos! Schade, dass ich das nicht früher gesehen habe. Da hätte man noch einiges auf einen Turniersieg bzw. Finaleinzug Benneteaus zu Turnierbeginn setzen können…

Julien Benneteau mit den Transiten vom Finale:
19811220_15.20_BENNETEAU_J 20140818Tr

Bei allem bleibt zu bedenken, dass Benneteau seine einzige Viertelfinalteilnahme bei einem Grand-Slam-Turnier vor acht Jahren bei den French Open erreicht hat. Bei den Grand Slams, bei denen wie in Cincinnati auf Hartplatz gespielt wird (Australian Open und US Open), ist er nie über die 3. Runde hinausgekommen! Umso beeindruckender sein Erfolg jetzt im bereits fortgeschrittenen Alter von 32…

Und die Lehre dieser Geschicht: Die Sterne lügen nicht!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s