Tipp Wimbledon 2015 (Damen und Herren): Ein Tipp, der keine Prognose sein will…


Ich habe bei den letzten Grand-Slam-Turnieren in der Regel kräftig daneben gelegen und schon während der French Open angekündigt, keine Tennisprognosen mehr einzustellen. Ein Hauptgrund sind die vielen Favoritensiege im Tennis. Am ärgerlichsten sind dabei die Turniere, bei denen die topgesetzten Spieler nur so durchs Feld pflügen und sich am Ende die Nummer 1 und 2 der Welt beim Finale die Klinke in die Hand geben. Da ist wirklich zum K… Weder wetttechnisch, noch prognostisch ist da irgendein Blumentopf zu gewinnen. Man sucht nach der großen Überraschung, glaubt/hofft sie gefunden zu haben und am Ende sind doch (fast) immer nur die gleichen Nasen vorn. Das ist beim Fußball schon noch mal eine ganz andere Sache.

Dennoch wage ich mich noch mal auf den Court mit einem Tipp für das Wimbledonturnier bei den Damen und Herren. Der Tipp sollte auch nicht als Prognose verstanden werden! Das gilt insbesondere deshalb, da mir überhaupt nur eine nicht gesicherte(!) Geburtszeit meiner vier favorosierten Finalisten bei den Damen und Herren vorliegt. Wer sich schon mal ein wenig mit Astrologie befasst hat, weiß, wie sehr das die Sache erschwert. Wer Spaß hat beim Zocken, mag sich dennoch seinen Favorit oder seine Favoritin mit lukrativer Quote hier herauspicken. Ein Hoffnungsschimmer: Immerhin habe ich im letzten Jahr in Wimbledon tatsächlich außergewöhnlich gut gelegen (Damen: https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-damen-kvitova-im-finale-kann-kerber-uberraschen/; Herren: https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-herren-raonic-als-uberraschungsmann/; siehe auch: https://astroarena.org/2014/07/06/kvitova-und-krul-der-prognostische-doppelpack/).

Zunächst ohne astrologische Erläuterung, Wenns und Abers mein Tipp für die Damen- und Herrenkonkurrenz. Sollte sich Erquickliches aus der Prognose ergeben, werde ich sicher noch ein paar Erläuterungen hinzufügen, ansonsten geraten diese Tipps hoffentlich schnell in Vergessenheit…

Damen:

Viertelfinale:
S. Williams-Asarenka
Scharapowa-Stephens
Pawljutschenkowa-Lisicki
Makarowa-Kvitová

Halbfinale:
S. Williams-Scharapowa
Lisicki-Makarowa

Finale:
Scharapowa-Lisicki

Siegerin: Marija Scharapowa

Herren:

Viertelfinale:
Djokovic-Cilic
Wawrinka-Dimitrow
Nadal-Tsonga
Berdych-Federer

Halbfinale:
Cilic-Wawrinka
Tsonga-Berdych

Finale:
Wawrinka-Berdych

Sieger: Tomas Berdych

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Prognose Wimbledon 2014: Damen: Kvitová im Finale – Kann Kerber überraschen?


Während es bei den Herren etwas zäh mit der Prognose war, gibt es bei den Damen in Wimbledon gleich eine ganze Reihe interessanter Konstellationen, die die Vorhersage des Turnierverlaufs zum Einen schwieriger, zum Anderen aber auch spannender machen. Auch hier möchte ich die Prognose nach den Vierteln des Turnierbaums abarbeiten.

20140705_16.00_Finale Damen

1. Viertel

Das 1. Viertel ist wirklich hochkarätig besetzt. Zunächst einmal die Nummer 1 Serena Williams, die als Topfavoritin der Buchmacher ins Turnier gegangen ist. Ehrlich gesagt habe ich aber nicht erst seit dem erneuten frühzeitigen Ausscheiden bei einem Grand Slam-Turnier zuletzt bei den French Open Zweifel daran, dass es sich wirklich nur auf Blessuren oder einen schlechten Tag schieben lässt. Ich denke, Serena hat mit 32 Jahren ihren Zenit überschritten. Dieser Punkt ist meist nicht so schnell zu erkennen und für die einstigen Triumphator(inn)en ist es schwierig einzugestehen, dass es soweit ist. So glaube ich auch, dass bereits im Achtelfinale ihr Aus kommt. Dabei könnte es der neue Star am Tennishimmel, Eugenie Bouchard, sein, der Serenas Aus besiegelt. Bouchard (ich vermute bei ihr eine frühe Geburtszeit mit Löwe-Mond) hat in der Tat beim Finale Jupiter im Trigon zu ihrem Mondknoten und Chancen auf ihren ersten Grand-Slam-Titel. Ich glaube aber eher, dass Silvia Soler Espinosa zum Favoritenschreck wird und zunächst Eugenie Bouchard und dann im Achtelfinale – mit Jupiter im Trigon zu ihrer Skorpion-Sonne – Serena Williams ausschalten wird. Im Viertelfinale dürfte dann aber auch für sie mit Jupiter Quadrat Mars Schluss sein.

19940225_Bouchard_E

19871119_Soler Espinosa_S

Soler Espinosa könnte dort bereits auf French-Open-Siegerin Maria Scharapowa treffen. Diese hat aber für das Wimbledon-Turnier keine herausragenden Auslösungen, wenngleich dies unter der Einschränkung ihrer nicht vorhandenen Geburtszeit steht. Im Achtelfinale könnte Scharapowa auf ihre Landsfrau Anastassija Pawljutschenkowa treffen. Diese ist für mich, abhängig von ihrer Geburtszeit, eine potenzielle Finalistin und auch Siegerin. Ist sie nachts geboren, etwa gegen 2 Uhr, hätte sie beim Finale Jupiter auf ihrem Merkur, dazu applikativ Jupiter in Konjunktion zu Chiron und den Mond im Sextil zu Jupiter und im Quadrat zu Neptun. Aber wie gesagt, die Prognose für Pawljutschenkowa ist sehr abhängig von der Geburtszeit.

19910703_Pawlutschenkowa_A

Gleich noch eine astrologische Topfavoritin befindet sich mit Angelique Kerber in diesem Abschnitt des Turnierbaums. Zwar hat sie mich schon einige Male enttäuscht, als sie starke Konstellationen nicht in Erfolge ummünzen konnte, aber ich habe sie für das diesjährige Wimbledonturnier trotzdem wieder auf meinem Zettel. Wenn sie gegen 13 Uhr geboren wäre, hätte sie beim Finale Jupiter in Opposition zu ihrer Sonne, wenn sie allerdings früher geboren wäre (was ich glaube), könnte sich diese Konstellation auch bereits beim Halbfinale ergeben – wieder die Crux mit der Geburtszeit… Auch wenn ich an einem Finalsieg zweifle, kann es für Kerber weit gehen. Meine Hoffnungen trägt sie in jedem Fall ganz besonders als Sternenschwester (Steinbock) und natürlich als gebürtige Bremerin!

19880118_Kerber_A

2. Viertel

So viel es zum ersten Viertel zu sagen gibt, so wenig gibt das Zweite her, wo sich u.a. Simona Halep, Carla Suárez Navarro, Ana Ivanovic und Jelena Jankovic tummeln. Große Konstellationen sind mir bei allen für das Finale nicht aufgefallen, was mich in der Meinung bestätigt, dass es eine der genannten Kandidatinnen aus dem ersten Viertel ins Endspiel schafft.

3. Viertel

Hier haben wir u.a. Wiktoryja Asarenka, Lucie Safárová, Dominiká Cibulková, Jekaterina Makarowa, Sara Errani und Agnieszka Radwanska. Cibulková hat beim Finale Pluto exakt auf ihrem Neptun und die Sonne applikativ zu Saturn. Sollte sie das Finale erreichen, wofür ich die Konstellationen aber grundsätzlich für nicht stark genug halte, wird sie keine Chance haben. Ich denke aber, dass sich aus diesem Viertel des Turnierbaums Radwanska durchsetzen wird, die etwa beim Viertelfinale Jupiter im Sextil zu ihrem Mars hat – wie bei den Herren Milos Raonic beim Finale.

19890506_Cibulková_D

19890306_Radwanska_A

4. Viertel

Hier wird es nochmal richtig spannend. Mit Petra Kvitová befindet sich die aktuelle Nummer 6 der Welt in diesem Viertel. Sie hat zudem 2011 schon einmal Wimbledon gewonnen. Was das diesjährige Finale betrifft, so hat sie mich mit Jupiter in Opposition zu Mars (exakt bei einer Geburtszeit gegen 13 Uhr), Chiron in Konjunktion zur Sonne (ebenfalls bei einer Mittagsgeburtszeit exakt) und dem Mond im Quadrat zu Neptun davon überzeugt, dass man sie für das Finale einplanen kann. Ob es dann auch für einen Sieg reichen würde, da bin ich mir allerdings nicht so sicher. Zuvor müsste sie voraussichtlich Flavia Pennetta (im Achtelfinale) und Li Na (im Viertelfinale) ausschalten. Pennetta und Li Na sind nur einen Tag auseinander geboren, wodurch sie viele Konstellationen teilen. Im Gegensatz zu Pennetta könnte Li Na bei entsprechender Geburtszeit finalwürdige Konstellationen haben, entweder Jupiter Opposition Venus (bei einer Mittagsgeburtszeit) oder Neptun in Konjunktion zur Sonne (bei einer Geburtszeit am Nachmittag). Die Auslösungen Kvitovás schlägt dies jedoch m.E. nicht.

19900308_Kvitovà_P

19820226_Li Na

Das Finale: Pawljutschenkowa-Kvitová

Wenn ich mich auf eine Finalistin beim diesjährigen Wimbledonturnier festlegen müsste, so wäre es Petra Kvitová. Bei ihr gibt es bei einer angenommenen Mittagsgeburtszeit gleich zwei starke Auslösungen, wenngleich diese nicht unbedingt siegversprechend sind. Ersatzweise käme für mich aus der unteren Turnierhälfte Li Na in Frage.

Was die Finalgegnerin betrifft, so ist es schwieriger. Ich denke aber, die frühe Geburtszeit bei Pawljutschenkowa könnte stimmen und bei ihr kommen, anders als etwa bei Kerber, auch entsprechende Mondkonstellationen beim Finale hinzu. Bei beiden gilt jedoch, dass sehr viel von der Geburtszeit abhängt. Dritte Alternative und aus sportlicher Sicht zudem denkbar wäre Eugenie Bouchard, die im Falle eines Finaleinzugs dieses auch gewinnen sollte, was ebenso für Pawljutschenkowa gilt.