Champions League 2015/16: Playoff-Rückspiel: Brügge-ManU: Trotz 3:1 im Hinspiel – Muss ManU ins Elfmeterschießen?


Zunächst eher ungewöhnlich mag erscheinen, dass ich mich mit dem CL-Playoff-Rückspiel zwischen dem FC Brügge und Manchester United auseinander setze. Vor allem nach dem 3:1-Hinspielsieg für die klar favorisierten Engländer scheint hier alles klar zu sein. Allerdings habe ich einige Konstellationen feststellen können, die ich doch sehr interessant finde und bei denen ich zu dem Ergebnis komme, dass heute ein Elfmeterschießen nicht unwahrscheinlich ist, wahrscheinlich mit positivem Ausgang für ManU. Bei den Red Devils ist im Übrigen Juan Mata mit starker Konstellation hervorzuheben.

Für ein Elfmeterschießen müsste Brügge 3:1 gewinnen und in der Verlängerung dürften dann keine Tore mehr fallen. Für ein 3:1 nach 90 Minuten bieten die verschiedenen Wettanbieter Quoten im Bereich von 1:31 bis 1:35. Das kann man mal probieren… Die Wahrscheinlichkeit, dass in der Verlängerung kein Treffer fällt, liegt nach meiner Einschätzung bei unter 50 Prozent, so dass man die Wahrscheinlichkeit für ein Elfmeterschießen bei etwa 1:80 taxieren könnte. Ein Sieg von ManU im Elfmeterschießen, den ich aufgrund der Konstellationen bei Torwart Sergio Romero für wahrscheinlich halte, würde dann auf eine Quote von etwa 1:160 hinauslaufen. Ich konnte bisher keine Wettquoten auf eine Entscheidung im Elfmeterschießen finden, aber dies soll nur veranschaulichen, wie unwahrscheinlich der Eintritt des prognostizierten Ergebnisses ist.

Auch wenn ich nicht daran glaube, möchte ich hier nicht verschweigen, dass mir ein Weiterkommen des FC Brügge doch sehr sympathisch wäre. Die englischen Großklubs mit ihren fragwürdigen Investoren und dem völlig überdimensionierten TV-Vertrag dürfen sich gerne weiter so blamieren wie schon in der letzten Saison. Für mich ohnehin schleierhaft, dass in England zu Mondpreisen noch Fans zu jeden XY-Cup ins Stadion rennen, sich sündhaft teures Pay-TV holen und große Teile vom Rest der Welt diese finanzgedopte, englische Söldnerliga auch noch jubelnd mitverfolgen. Aber jede Blase platzt einmal… Und einen WM-Titel können sich unsere englischen Freunde noch nicht kaufen, selbst wenn ihnen das Geld zu den Ohren wieder rauskommt.

Nun einige Beobachtungen zum Spiel, die mich zu meiner gewagten, wenngleich keineswegs sicheren, Elferschießen-Prognose verleiten.

Das Anpfiffhoroskop:
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Ganz außergwöhnlich ist die exakte Sonne-Jupiter-Konjunktion, die alle Spiele heute Abend beeinflussen dürfte. Ich bin gespannt, ob diese Konstellation so euphorisierende Spiele mit sich bringt, wie man es erwarten kann. Während der regulären Spielzeit gibt es folgende Planetenübergänge an den Achsen: 20.51 Uhr Neptun-AC; 21.11 Uhr Chiron-DC; 21.26 Uhr Merkur-DC; 21.30 Uhr Mondknoten-DC; 22.25 Uhr Pluto-MC. Um 21.28 Uhr wechseln AC und MC in Widder/Steinbock. Der AC wechselt dann nochmals kurz vor Spielende um 22.25 Uhr in den Stier.

Das Abpfiffhoroskop (reguläre Spielzeit)_
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Während einer möglichen Verlängerung ergibt sich eine markante Achsenauslösung mit Mond-MC um 23.09 Uhr.

Ende des Elfmeterschießens (geschätzt):
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Um 23.27 Uhr steht Saturn exakt auf dem DC – dies fällt zusammen mit einem möglichen Ende eines Elfmeterschießens. Hierbei möchte ich schon jetzt auf den noch folgenden Post zum Spiel Leverkusen-Lazio Rom verweisen, bei dem Saturn bereits um 23.13 Uhr, etwa zum Abpfiff der Verlängerung auf dem DC steht.

ManU-Trainer Louis van Gaal:
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Quelle Geburtszeit: Persönliche Angabe (Astrodatenbank).

Bemerkenswert sind die Auslösungen bei ManU-Trainer Louis van Gaal. Hier macht der Mond zwei Aspekte. Um 21.03 Uhr schießt der Mond durch ein Quadrat zum Radix-Mond quer (mit jeder Minute, die van Gaals Geburtszeit vor oder nach 17.30 Uhr liegen sollte, verschiebt sich auch die Auslösung nach vorne oder hinten). Dies könnte für eine frühe Führung von Brügge sprechen. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass der Mond um 23.27 Uhr exakt in Opposition zu van Gaals Mars steht – also genau, wenn bei einem möglichen Elfmeterschießen auch Saturn am DC steht! Ansonsten steht Merkur morgen auf dem Saturn von van Gaal, was schon einiges an Kritik anzeigen könnte. Egal, wie ein Elfmeterschießen ausgehen würde, würde die englische Presse ManU und van Gaal wohl auf jeden Fall auseinander nehmen, wenn man das 3:1 aus dem Hinspiel noch verspielen würde.

Sergio Romero:
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Bei Torwart Sergio Romero würden Sonne und Jupiter exakt in Opposition zur Sonne stehen, sollte er gegen 9 Uhr morgens geboren sein. Das würde zu einer Hauptrolle und möglichen Matchwinnerrolle in einem Elfmeterschießen passen!

Juan Mata:
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Mars steht exakt im Quadrat zu Jupiter bei Juan Mata. Alle Spannungsaspekten von Mars und Jupiter ziehen aufgrund einschlägiger Erfahrungswerte meine besondere Aufmerksamkeit auf sich. Mata könnte das Tor machen, das ManU in die Verlängerung bringt, oder auch einen entscheidenen Elfer verwandeln.

Morgan Schneiderlin:
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Der Elsässer Morgan Schneiderlin hätte immerhin Sonne/Jupiter Trigon Venus bei einer Geburtszeit am Nachmittag bzw. frühen Abend auf seiner Seite.

Luke Shaw:
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Bei Verteidiger würden ebenfalls bei einer Geburtszeit am frühen Abend Sonne und Jupiter im Sextil zu Merkur stehen – positiv.

Bastian Schweinsteiger:
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Anmerkung: Geburtszeiten hypothetisch!

Für Bastian Schweinsteiger verwende ich hypothetisch zwei um 3 Minuten auseinander liegende Geburtszeiten. Diese funktionieren sehr gut. Zum Anpfiff würde heute der Mond exakt im Sextil zu Schweinis Mars stehen – ein Startelfeinsatz? Sollte(n) mein(e) Geburtszeit(en) stimmig sein, würde allerdings schon während der regulären Spielzeit oder auch erst beim Ende eines Elfmeterschießens der Mond im Quadrat zum AC stehen – nicht günstig!

Daley Blind:
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Bei Daley Blind läuft gegen 22.05 Uhr bis 22.10 Uhr der Mond über Saturn, was Frust, im besten Fall höchste Konzentration anzeigt. Ein Anzeichen für mich, dass das Spiel nicht läuft wie gewünscht.

Es spricht also auf ManU-Seite einiges für eine schwierige Partie mit einem doch positiven Ende. Wie sieht es bei Brügge aus? Hier habe ich bisher allerdings kaum Spieler in meiner Kartei und habe mir nur den Trainer und einige besonders interessante Spieler angeschaut.

Brügge-Trainer Michel Preud’homme:
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Bei Preud’homme gibt es keine bekannte Geburtszeit. Wenn die Geburtszeit nicht allzu früh oder spät liegen sollte, würde jedoch der Mond während einer Verlängerung im Trigon zu Radix-Mars stehen.

Timmy Simons:
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Timmy Simons, noch bekannt aus Nürnberg und mittlerweile 38 Jahre alt, hat ziemlich genau zum Abpfiff der regulären Spielzeit den Mond im Trigon zu Jupiter – euphorische Stimmung aufgrund des unerwarteten Sieges bzw. aufgrund der erreichten Verlängerung?

Sébastien Bruzzese:
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Zu beachten ist hinsichtlich eines möglichen Elfmeterschießens Torwart Sébastien Bruzzese. Bei ihm stünde der Mond, wie bei Trainer Preud’homme, im Trigon zu Mars, allerdings erst beim Elfmeterschießen und vorausgesetzt, dass er sehr früh geboren ist. Bei einer Geburtszeit kurz nach dem Mittag hätten wir Venus in Opposition zu Merkur. Vor allem aber zeigt sich als großer Transit Saturn in Opposition Jupiter, umso exakter, je später die Geburtszeit liegt. Das ist keine gute Voraussetzung um der Held im Elfmeterschießen zu werden, insbesondere im Vergleich zu Gegenüber Sergio Romero.

ERGEBNIS:
Da hat sich mal wieder jemand kräftig blamiert. ManU gewinnt 4:0. Hattrick Rooney, immerhin zwei Torvorlagen von Mata. Wie kann man in ein für deutsche Leser doch ziemlich uninteressantestes Spiel auch noch so viel Zeit reinstecken und so einen Schwachsinn posten? Und dann auch noch fehlinformiert: Bei Brügge ist Torwart Bruzzese z.B. gar nicht zum Einsatz gekommen. Einzig gut, dass ich da nicht zu viel drauf gesetzt habe. Peinlich bleibt es trotzdem. Ich gelobe Besserung. Was ich positiv hervorheben möchte, ist, dass schlechte Prognosen hier auch endlich schlecht bewertet werden (1 Stern ist ja die schlechteste Wertung). Solche Prognosen, selbst wenn ihr Eintreffen sehr unwahrscheinlich ist, schaden nicht nur der astroArena, sondern auch der Sportastrologie als Ganzes und es gibt immer noch viel zu viel davon.

Der Ticker vom Kicker: http://www.kicker.de/news/fussball/chleague/qualifikation/champions-league-qualifikation/2015-16/4/3226371/spielschema_fc-bruegge_manchester-united-513.html.

Prognose Niederlande-Argentinien (HF2): Higuaín beendet Oranjes WM-Träume!


Nach dem gestrigen Spiel fällt es schwer, wieder in der Normalität anzukommen. Ich versuche mich aber trotzdem an einer sachlichen Einschätzung zum heutigen Spiel. Wer wird der Gegner der deutschen Übermannschaft?

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Betrachten wir zunächst die Konstellationen der Niederländer. Beim Niederländischen Fußballverband gibt es keine bedeutenden Tageskonstellationen. Sollte die von mir errechnete Gründungszeit allerdings stimmen, stünde immerhin Saturn an der Spitze des 5. Hauses – dem Sport- und Spielhaus. Das 5. Haus hat nach meiner Erfahrung eine ganz besondere Bedeutung in Sportler- und Verbandshoroskopen.

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Bei Trainer Louis van Gaal stünde hingegen der Mars genau auf seinem Mond wenn er um 17.15 Uhr geboren wäre (seine Geburtszeit hat er laut astro.com selbst mit 17.30 Uhr angegeben). Dann könnte auch der Jupiter im Quadrat zu van Gaals MC stehen. Daher würde ich zu einer Vorkorrektur seiner Geburtszeit tendieren. Applikativ kommt ein Sonne-Venus-Sextil dazu, separativ allerdings auch ein Sonne-Neptun-Quadrat.

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Der Spieler mit der markantesten Konstellation bei den Niederländern ist Daley Blind mit einer Jupiter-Mars-Opposition (exakt wenn er gegen Nachmittag oder Abend geboren ist). Man denke an Ersatztorwart Tim Krul beim Costa Rica-Spiel oder Petra Kvitová beim Wimbledonfinale, die bei ihren großen Auftritten am Samstag mit der gleichen Konstellation gesegnet waren.

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Positiv anzuführen ist weiterhin Verteidiger Paul Verhaegh mit Merkur-Venus-Sextil (bei einer Vormittagsgeburtszeit) und einem Mond-Mars-Trigon, wenngleich das natürlich keine herausragenden Konstellationen sind.

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Auch Dirk Kuijt könnte mit einer Venus-Venus-Konjunktion sehr gut bestrahlt sein, sollte er sehr früh geboren sein.

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Allerdings gibt es bei den Niederländern gleich eine Reihe problematischer exakter Aspekte zu Neptun. Stefan de Vrij startet mit einer exakten Sonne-Neptun-Opposition in die Partie – ein absoluter Unsicherheitsfaktor. Um 19.45 Uhr, bei einem möglichen Elfmeterschießen, hätte er allerdings den Mond im Quadrat zu Jupiter.

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Nur drei Tage später als de Vrij ist sein Nebenmann in der Abwehr, Bruno Martins Indi, geboren. Die problematische Sonne-Neptun-Opposition wäre bei ihm zur Verlängerung exakt, das Mond-Jupiter-Quadrat ebenfalls zur Zeit der Verlängerung um ca. 19.10 Uhr.

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Bei Ersatzmann Terence Kongolo ist wiederum Mars Quadrat Neptun exakt.

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Und interessanterweise gibt es auch hier fast einen astrologischen Zwilling. Memphis Depay, der einen Tag älter als Kongolo ist, hat den Mars auch im Quadrat zu Neptun.

Bemerkenswerte Mond-Transite hat Georginio Wijnaldum, der mit einer Mond-Mars-Opposition ins Spiel startet und Anfang der 2. Halbzeit eine unangenehme Mond-Lilith-Konjunktion auszustehen hat.

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Bei den „großen Drei“ Robben, Sneijder und van Persie findet sich hingegen nicht viel. Bei van Persie ist zumindest ohne Geburtszeit nichts zu erkennen. Bei Wesley Sneijder löst lediglich um 17.34 Uhr die aufregende Mond-Uranus-Konjunktion aus. Bei Arjen Robben ist die Mond-Uranus-Konjunktion gegen 19.15 Uhr, also zur Verlängerung, exakt. Dazu kommt applikativ eine Merkur-Venus-Opposition. Aber das war es dann schon.

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Zuletzt ist mir interessanterweise wieder ein niederländischer Ersatztorwart aufgefallen. Dieses Mal ist es allerdings Michel Vorm, der ins Spiel geht mit einem Mond-Venus-Quadrat und bei einem Elfmeterschießen den Mond im Quadrat zu Mars hätte. Dazu käme bei einer Geburtszeit am Morgen ein Venus-Merkur-Trigon. Wechselt van Gaal dieses Mal Vorm ein? Ich kann mir allerdings ehrlich gesagt schlecht vorstellen, dass sich Geschichte wiederholt. Und wenn van Gaal es doch tun sollte, wird es dieses Mal nicht gut ausgehen.

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Nun zu den Argentiniern, die ich ja schon vor ihrem Achtelfinale als einzig realistische Alternative zu den von mir astrologisch favorisierten Finalteilnehmern Deutschland und Belgien benannt habe.

Beim Argentinischen Fußballverband (mit hypothetischer Geburtszeit) gibt es heute keine großen Konstellationen, nur ein Mond-Saturn-Sextil um ca. 18.42 Uhr.

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Trainer Alejandro Sabella hat heute ein exaktes Pluto-Saturn-Sextil als Unterstützung.

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Gleich zwei Spieler haben dazu Jupiter im Trigon zu Mars als Kraftspender: Lucas Biglia (bei einer Geburtszeit am Nachmittag exakt) und José Maria Basanta (bei einer Geburtszeit am Abend).

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Herausheben möchte ich jedoch Gonzalo Higuaín, der zu Beginn der WM noch von Saturn auf seinem Aszendenten ausgebremst wurde. Er ist heute mit Jupiter im Trigon zu seinem Mondknoten glänzend bestrahlt. Applikativ steht Venus im Sextil zu Jupiter. Etwa um 19.10 Uhr bis 19.15 Uhr löst bei ihm dazu ein Mond-Mond-Trigon aus. Dann könnte er treffen. Sabella sollte ihn auch auf dem Feld lassen, wenn es in die Verlängerung gehen sollte. Ich lege mich jedenfalls fest: Gonzalo Higuaín wird der Mann des Tages.

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Interessant sind die Mondkonstellation gegen 17.35 Uhr, Ende der 1. Halbzeit, bei gleich drei argentinischen Spielern. Zum Einen haben Augusto Fernández und Fernando Gago, die beide am gleichen Tag geboren sind, dann ein Mond-Jupiter-Quadrat. Dazu kommt Javier Mascherano mit einer Mond-Uranus-Konjunktion zum selben Zeitpunkt, die ich ja schon bei Wesley Sneijder auf niederländischer Seite erwähnt hatte. Kein Wunder – Mascherano und Sneijder sind beide am gleichen Tag geboren!

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Weiterhin erwähnenswert ist Maxi Rodríguez auf argentinischer Seite. Ist er um 12 Uhr mittags geboren, hätte er Pluto Konjunktion Sonne als maximal heftige Auslösung. Bei einer Geburtszeit am Abend wäre es eine Venus-Venus-Opposition und gegen 17.30 Uhr kommt der Mond ins Trigon zu seinem Mondknoten. Ein weiteres Indiz dafür, dass dann ein Treffer für Argentinien fallen könnte.

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Positiv könnte weiterhin Federico Fernández bestrahlt sein. Bei ihm stünde Mars im Trigon zur Venus wenn er gegen Morgen geboren wäre.

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Auch Argentiniens Torwart Sergio Romero sieht gut aus mit einem Neptun-Neptun-Sextil und einem Jupiter-Jupiter-Trigon, wenngleich beide Transite separativ sind, also bereits die Exaktheit überschritten haben. Nur weil es mit dem kosmisch begünstigten Tim Krul nun einmal geklappt hat, wäre den Holländern daher nicht anzuraten, sich noch mal auf ein Elfmeterschießen einzulassen.

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Allerdings habe ich auch drei zumindest nicht unproblematisch bestrahlte Argentinier gefunden. Zunächst Rodrigo Palacio. Er hat exakt Mars Konjunktion Saturn. Abhängig von der Geburtszeit könnte noch ein weiterer starker Aspekt dazukommen. Wäre er gegen 18 Uhr geboren, stünde Saturn im Quadrat zu seiner Sonne – schlecht! Bei einer Geburtszeit gegen 11 Uhr würde Uranus ein unterstützendes Sextil zur Sonne bilden. Wäre er wiederum nachts geboren, stünde die Sonne exakt im Quadrat zu seiner Sonne – Explosionsgefahr. So viel zum Thema „Warum ist die Geburtszeit so wichtig?“

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Auch Mati Fernández hat mit einem exakten Neptun-Saturn-Quadrat ein problematische Konstellation auf seiner Habenseite. Positiv kommt bei ihm allerdings ein Sonne-Jupiter-Trigon (applikativ) hinzu.

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Zuletzt kann Sergio Agüero angeführt werden, der bei dieser WM durch Neptun auf seinem Mars geschwächt und außer Form ist. Etwa während der Verlängerung würde heute der Mond in Opposition zu seiner Sonne stehen. Dann könnte er als Joker reinkommen.

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Fehlt nicht noch einer? Genau. Lionel Messi darf natürlich bei keiner Prognose fehlen. Dankenswerterweise hat mich heute ein argentinischer Astrologe darauf aufmerkam gemacht, dass die bisher verwendete Geburtzeit „kurz vor 6 Uhr“ zumindest hinterfragt werden muss. In einer Fernsehsendung soll seine Mutter die Angabe 16.20 Uhr für die Geburtszeit gemacht haben. Ich stelle hier einmal beide möglichen Horoskope ein, das von mir favorisierte und feinkorrigierte Morgenhoroskop, sowie das mit der Nachmittagsgeburtszeit. Wenn er morgens geboren wäre, hat er heute ganz exakt Mars Quadrat Mars, sowie Mond Opposition Mond gegen 18.15 Uhr. Dazu käme das bei einer Morgengeburtszeit weiter wirksame Uranus-Merkur-Quadrat (separativ), welches bei der Nachmittagsgeburtszeit wiederum schon beim dramatischen Achtelfinale gegen die Schweiz exakt gewesen wäre. Stärkend auf dem Weg zum großen Ziel WM-Titel wirkt in jedem Fall ein Neptun-Pluto-Trigon.

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Argentinien wird auf jeden Fall ins Finale einziehen. Mein Tipp ist ein 1:1 nach regulärer Spielzeit und ein 2:1 für Argentinien in der Verlängerung. Das 1:0 für Argentinien könnte gegen 17.35 Uhr fallen. Nicht ausschließen möchte ich angesichts der verheerenden Konstellationen bei den niederländischen Abehrspielern, insbesondere bei de Vrij und Martins Indi, aber, dass es überraschend deutlich für Argentinien ausgehen könnte, auch wenn es ja nicht gleich ein 7:1 sein muss.