DFB-Pokal 2015/16 (Viertelfinale): Heidenheim-Hertha: Pokalkrimi mit Verlängerung an der Brenz?


Die Hertha versucht sich seit 1985 an einer Teilnahme am Pokalfinale im eigenen Stadion. Klappt es in dieser Saison, wo so vieles klappt bei den Berlinern? Bei einer groben Sichtung der Transite der verschiedenen Bundesligaklubs zum Pokalfinale vor der ersten Pokalrunde, war mir die Hertha bereits mit einigen starken Auslösungen aufgefallen. Es wäre daher nun natürlich naheliegend, dass sich Hertha beim Zweitligisten Heidenheim durchsetzt und mit Losglück tatsächlich das Finale erreicht. Nach der Sichtung der Konstellationen des heutigen Tages habe ich allerdings Zweifel bekommen.

Hertha-Trainer Pál Dárdai startet mit Merkur exakt in Opposition zu Saturn ins Match. Fraglich, ob sich dieser tendenziell sehr frustrierende Transit im Laufe des Spiels noch lösen kann. Immerhin steht Merkur aber auch im harmonischen Sextil zu Dárdais Sonne da Dárdai in seinem Radix ein exaktes Sonne-Saturn-Trigon hat. Ein weiterer sehr bedenklicher Transit findet sich bei Salomon Kalou mit der Sonne im Quadrat Saturn. Und im Gegensatz zur Merkur-Saturn-Opposition bei Dárdai, dürfte dieser Transit etwa zum Zeitpunkt eines möglichen Elfmeterschießen exakt sein… Bei Hertha-Manager Michael Preetz findet sich wiederum der Mond im Trigon zu Neptun während einer möglichen Verlängerung. Allerdings gibt es auch einen herausragend positiv bestrahlten Spieler bei Hertha mit Alexander Baumjohann, der Jupiter exakt in Opposition zu seinem Radix-Jupiter hat und zugleich zum Abpfiff der regulären Spielzeit (20.53 Uhr) den Mond exakt auf seinem Jupiter! Allerdings sitzt Baumjohann zunächst nur auf der Bank. Ebenfalls positiv deute ich Venus Quadrat Jupiter bei Jens Hegeler zum Abpfiff, bei einer späten Geburtszeit ergänzt um Mars Quadrat Merkur. Sonne Sextil Jupiter bei Sebastian Langkamp, allerdings bereits exakt vor/beim Anpfiff, ist auch eher positiv zu bedeuten. Weiterhin bemerkenswert ist Merkur Konjunktion Uranus etwa beim Ende der Verlängerung bzw. einem möglichen Elfmeterschießen bei Mitchell Weiser. Niklas Stark, der nicht von Beginn an aufläuft, hat mit Mars Trigon Saturn, sowie Mond Konjunktion Venus (der genaue Zeitpunkt wäre erst bestimmbar wenn seine Geburtszeit bekannt wäre) ebenfalls zwei bemerkenswerte Transite. Insgesamt sieht es also gemischt aus bei der Hertha mit auffällig starken Transiten noch während einer möglichen Verlängerung bzw. während eines Elfmeterschießens.

Dass der Zweitligist Heidenheim den favorisierten Herthanern mindestens(!) Paroli bieten sollte, dafür spricht etwa Venus Trigon Jupiter als exakter Transit bei Verteidiger Ronny Philp zu Beginn der zweiten Halbzeit. Noch interessanter finde ich Norman Theuerkauf, der einen Tag jünger als Herthas Alexander Baumjohann ist. Während Baumjohann, wie beschrieben, zum Ende der regulären Spielzeit Mond Konjunktion Jupiter als Jubelindikator aufweist, ergibt sich dieser Transit bei Theuerkauf gegen 21.20 Uhr, also gegen Ende der Verlängerung! Bei einer Geburtszeit am Nachmittag würde noch Uranus Trigon Venus als weiterer positiver Transit hinzukommen. Sowohl Philp als auch Theuerkauf sind zunächst nur Ersatz. Weiterhin steht Theuerkaufs Nebenmann Arne Feick mit Merkur Konjunktion Mars unter großer Anspannung, ebenso wie Keeper Kevin Müller, bei dem der Mond ca. zur ersten Halbzeit im Quadrat zu Mars steht. Mit Sonne und Mond in den Fischen könnte er im Falle des Falles bei einem Elfmeterschießen vom Fische-Mond profitieren.

Zusammenfassung:
Ich glaube nicht, dass das Viertelfinale für die in dieser Saison bisher so positiv überraschende Hertha ein Selbstläufer wird. Vielmehr stimmen vor allem die Konstellationen bei Trainer Pál Dárdai und Angreifer Salomon Kalou bedenklich. Ein vielversprechender Joker wäre dagegen Alex Baumjohann. Bei Heidenheim fallen hingegen die Ersatzleute Ronny Philp und Norman Theuerkauf positiv aus. Da sich generell einige starke Transite zur Verlängerung finden, halte ich ein Unentschieden nach 90 Minuten für gut denkbar. Hier bietet z.B. Bet3000 derzeit die Quote 3,3. Aufgrund der kritischen Konstellation bei Pál Dárdai zu Beginn ist für mich dabei eine Heidenheimer Führung und dann ggf. ein (später) Ausgleich für Hertha durch Joker Baumjohann denkbar, wenngleich dies natürlich ziemlich spekulativ ist. In der Verlängerung bzw. einem Elfmeterschießen sehe ich allerdings wiederum Heidenheim im Vorteil, wobei Salomon Kalou in einem Elfmeterschießen der Unglücksrabe werden könnte. Ich tippe auf ein 1:1 nach 90 Minuten und einen Sieg der Heidenheimer im Elfmeterschießen mit Fehlschütze Kalou bei Hertha. Ggf. bietet Bet365 als Livewette noch die Option „Sieg Heidenheim in der Verlängerung“ und „Sieg Heidenheim im Elfmeterschießen“ an. Hier könnte man noch attraktive Quoten abgreifen, wobei ich empfehlen würde, die (relativ) größere Summe auf den Spielausgang X zu setzen, da ich noch Restzweifel habe, ob es Heidenheim am Ende tatsächlich schafft, da die Hertha-Konstellationen beim Halbfinale mir stärker erscheinen als die der Heidenheimer und es doch auch einige Hertha-Akteure gibt, bei denen es heute nicht so schlecht aussieht.

ERGEBNIS:
Eine schwache Prognose! Hertha gewinnt mit 3:2 in Heidenheim und bastelt weiter an seiner Traumsaison. Im Übrigen klingt das 2:3 sogar noch enger als das Spiel war, fiel der Anschlusstreffer doch erst kurz vor Schluss. Dass hier schon vier und fünf Sterne für diese Prognose eingetrudelt sind, verstehe wer will. Die Kernprognose war, dass es nach 90 Minuten Unentschieden steht – und das war schlichtweg nicht der Fall. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass dersportastrologe bei einem K.O.-Spiel „starke Auslösungen“ während einer möglichen Verlängerung ausgemacht hat. Vielleicht sollte man einfach mal den Test machen zu einer willkürlich gewählten Dreiviertelstunde am Tag alle exakten Auslösungen bei ebenfalls willkürlich ausgewählten Bundesligamannschaften rauszusuchen. Meine Prognose: Auch wenn zu dieser Zeit gar kein Spiel ansteht, werden sich vermeintlich überzeugende Auslösungen finden lassen. Aber wer etwas glauben will, der glaubt es immer gerne.

Ein paar Pluspunkte für die Prognose gibt es aber dennoch. Zunächst einmal der frühe Führungstreffer für Heidenheim durch Verteidiger Arne Feick (Kicker-Note 4). Bei Hertha wiederum war nach Einschätzung des Kicker Salomon Kalou (4) der schwächste Mann auf dem Platz und zudem musste er mit einer Oberschenkelzerrung vom Feld, durch die er auch die Partie am Samstag in Stuttgart verpassen wird (http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/645035/artikel_kalou-faellt-aus—lustenberger-steht-parat.html). Der von mir als herausragend bestrahlt hervorgehobene Alexander Baumjohann wurde zwar nicht eingewechselt, steht aber dafür unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung (http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/2015-16/1/30867/tm-spielernews.html). Ansonsten: Sebastian Langkamp und Jens Hegeler bekamen jweils die Note 3, Niklas Stark wurde erst in der 80. Minute eingewechselt.Bei Heidenheim gab’s für Torwart Kevin Müller eine 4, Ronny Philp (4,5) wurde in der 49. Minute eingewechselt, während es für Norman Theuerkauf nicht zu einem Einsatz reichte.

Der Spielbericht des Kicker: http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2015-16/4/3288472/spielanalyse_1-fc-heidenheim-11306_hertha-bsc-29.html.

Und noch was: Dieser Handballtorwart hat jetzt Zutrittsverbot für ganz Bremen. Nicht nur, dass er ein unverschämtes Los als Belohnung für eine bisher überragende Pokalsaison von Werder gezogen hat, seine Reaktion war noch frecher. Genauso habe er es sich vorgestellt. Man muss sich seine neue Freunde eben warm halten. Seinen Trainingsbesuch in München fand ich übrigens auch etwas gewöhnungsbedürftig. Normalerweise wird man zu sowas, glaube ich, eingeladen. Er scheint sich aber selbst eingeladen zu haben, in dem Wissen, dass er so nach der EM zumindest noch ein paar Tage im Rampenlicht baden kann. Obwohl, wenn ich genauer drüber nachdenke, bald wird er sich wieder in kleinen Mehrzweckhallen in der Provinz sportlich betätigen müssen. Jedem das Seine.

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