Gastbeitrag Thorsten Krawinkel: König Fußball – Die deutsche Nationalmannschaft und der Fixstern Regulus


Anlässlich der EM-Qualifikationsspiele der Nationalmannschaft gegen Polen und Schottland freue ich mich, mit Thorsten Krawinkel hier den ersten Gastautoren in der AstroArena begrüßen zu können. Gerne dürfen sich dem in Zukunft weitere Autoren anschließen!

Zur Person:
Der Bochumer Astrologe Thorsten Krawinkel veröffentlicht auf seiner Seite http://www.thorstenkrawinkel.de ebenfalls sportastrologische Prognosen und Analysen, z.B. auf der Grundlage von Fragehoroskopen. Krawinkel publiziert u.a. in den astrologischen Fachzeitschriften Meridian und Astro Heute mit dem Forschungsschwerpunkt Fixsterne. Der hier vorgestellte Artikel erschien anlässlich des vierten deutschen WM-Titels im vergangenen Jahr. Im Mittelpunkt des Artikels steht das Horoskop des ersten Länderspiels der deutsche Nationalmannschaft im Jahr 1908 und die Bedeutung des Fixsterns Regulus in diesem Horoskop. Ebenfalls lesenswert sind die Ausführungen zur schier unglaublichen Pechsträhne des Marco Reus im DFB-Dress: http://thorstenkrawinkel.de/blog/56-das-pech-des-marco-reus.html. Mit dem Zehenbruch im Training kam nun ein neues Kapitel hinzu. Zuletzt sei noch auf Krawinkels Gratis-Angebot hinweisen: Jeder kann für das Team seines Herzens auf Basis eines Fragehoroskops eine Prognose für ein ausgewähltes Spiel bekommen (http://thorstenkrawinkel.de/gratis.html).

KÖNIG FUßBALL – Die deutsche Nationalmannschaft und der Fixstern Regulus

Der vierte Stern, der vierte Stern – kommt er oder kommt er nicht? So lautete aus deutscher Sicht das beherrschende Thema in der letzten Woche der brasilianischen Fußball-WM. Er kam. Ausgerechnet im südameri-kanischen Mutterland des Fußballs pflückte das DFB-Team sein neues Schmuckstück vom Himmel und versetzte die Fans in einen Freu-dentaumel.
Noch einmal in einem ganz anderen Licht erscheint dem Astrologen diese Geschichte, wenn er weiß, dass der bedeutende Stern Regulus, einer der vier Royal Stars der klassischen Lehren, einen zentralen Dreh- und Angelpunkt des Nationalteams bildet…

Geburtshoroskop der Nationalmannschaft

Diese Geschichte beginnt ganz harmlos mit dem Horoskop eines gewissen Franz Beckenbauer, besser bekannt als der Kaiser Franz oder sogar einfach nur der Kaiser. Im Kosmogramm findet sich eine äußerst bemerkenswerte Sammlung von Halbsummen auf dem, das Herz des Löwen markierenden, Stern Regulus. Ja, die Planeten sind fast vollständig symmetrisch um den royalen Glamourfaktor angeordnet. Wenn wie hier 7 Planeten in einem einzigen Punkt zusammenfallen, bilden sie erfahrungsgemäß ein bedeutendes Horoskopmotiv.* Beckenbauer mit seiner Rolle als über allem thronender Fußballkönig bildet hier ein anschauliches Beispiel.

Franz Beckenbauer:
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Stutzig wurde ich zuletzt, als ich beim DFB recherchierte und auf die Geschichte vom ersten Länderspiel aller Zeiten stieß. Am 5. April 1908 verlor man in Basel mit 3:5 gegen die Schweiz…

Jeder halbwegs Fußballinteressierte wird bestätigen – Beckenbauer, der als Spieler und Trainer Weltmeister wurde, ist die Erfolgsfigur des DFB schlechthin ­– und so ist es doch bemerkenswert, im Horoskop der Länderspielpremiere Regulus gerade am Aszendenten zu finden. Was wäre, wenn dieses Horoskop tatsächlich als Geburtshoroskop der Mannschaft anzusehen wäre…? Mit allen Konsequenzen – nämlich, dass man etwa Progressionen erstellen könnte, die man dann mit dem Eröffnungshoroskop eines WM-Turniers in Beziehung setzen könnte um Prognosen zu den aktuellen Erfolgsaussichten zu treffen… Nach einiger Beschäftigung mit dem Thema, komme ich zu dem Schluss, dass es genau so ist und der WM-Titel von Brasilien bestätigt diese Idee auf eindrucksvolle Weise.

3 D-Schweiz

1. DFB-Länderspiel: Schweiz-Deutsches Reich
1. Spiel Nationalelf

Zunächst jedoch zum Gründungshoroskop von 1908: Wie man schon beim DFB erfährt, wurde just an jenem Tag in Salzburg ein gewisser Karajan, geboren und ja – im Horoskop stehen Jupiter und Saturn im engen Trigon in Feuerzeichen – grundsätzlich ein Motiv für den ganz großen Lebensbogen, für die ganz große Geste. In Basel erhebt sich wie gesagt Regulus gerade am Horizont während der Mond auf 11° Zwillinge steht. Manch einem klingt es hier vielleicht schon in den Ohren – 11° Zwillinge ist der Aszendent des Versailles-Horoskops von 1871 zur Gründung des Kaiserreiches. Man bedenke, dass der Mond im Mannschaftshoroskop der natürliche Signifikator der Spieler ist – was wäre also treffender, als ihn auf dem Aszendenten des Staatshoroskops zu finden…

Deutschland-Horoskop (Proklamation des Deutschen Kaiserreichs in Versailles):
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Schon hier nimmt die Geschichte nun enorm an Fahrt auf, denn ein Blick auf Joachim Löws Horoskop zeigt abermals den Aszendenten von 11° Zwillinge (wenn Geburtszeit 12.30 Uhr exakt), ja beide Hauptachsen sind mit 1871 identisch. Der Mond Löws fällt zudem im Spiegelpunkt wiederum auf Regulus, wo sich sein Glückspunkt bereits befindet!

Joachim Löw:
Löw Regulus
Quelle Geburtszeit: 12.30 Uhr nach DFB; 12.45 Uhr nach Mutter von J. Löw; rektifizierte Zeit Jannis Okun

Und auch ein Sepp Herberger, der Weltmeistertrainer von Bern, wurde einst mit Jupiter auf Regulus, also am Aszendenten des Teams geboren…

Sepp Herberger:
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Quelle Geburtszeit: Standesamt (Astrodatenbank)

Hier deutet sich bereits an, wie die Welt des DFB astrologisch sozusagen auf Linie ist… Macht man sich systematisch auf die Suche nach den aufgezeigten Spuren, so wird man tatsächlich immer wieder fündig. So wartet der Rekordtorschütze Miroslav Klose mit Mars/Reg. auf, während etwa Paul Breitner, der die Nationalmannschaft bis heute kolumnistisch begleitet, unter Merkur/Reg. geboren wurde. Viele weitere Spieler wie G. Müller, Netzer, Hoeneß, Matthäus, Podolski oder Schweinsteiger reihen sich mit mehr oder weniger komplexen Halbsummenbildern ein.

Um noch ein aktuelles, wenn auch weniger erfreuliches Beispiel zu geben – beim letzten Testspiel vor dem Abflug nach Rio verletzte sich der fest eingeplante Marco Reus so schwer, dass er für die WM ausfiel. Ein Blick ins Horoskop zeigt den Südknoten auf Regulus – welch ungünstige Einbindung in diesem Fall und so mancher wird sich erinnern – Reus/DFB war von Anfang an eine unselige Kombination. Der Stürmer musste bereits zu Beginn fünf Einladungen zum ersten Länderspiel wegen Verletzung absagen, so dass die Presse bereits von einem Fluch gesprochen hatte… Südknoten auf Regulus findet sich übrigens auch bei Uli Hoeneß, der sich neben seinen Erfolgen vor allem mit einem verschossenen Elfmeter im EM-Finale von 76 verewigte…

Marco Reus:
19890531_Reus_M Regulus

Blickt man dagegen auf Super-Mario Götze, der im Finale von Brasilien seine große Sternstunde erlebte, so findet sich hier Jupiter bei Regulus, auf den zusätzlich gerade der Spiegelpunkt des progressiven Mondes fällt!
Dieses Zeugnis machte ihn tatsächlich zum Mann der Stunde, zum Goldfuß des Finales. Man denke nur, dass die Anbindung per Spiegelpunkt gegeben ist, deutet gerade darauf, dass er nicht in der Startelf stand, sondern von der Bank ins Spiel kam …!!

1954 – Das Wunder von Bern

Es gibt einen weiteren Spieler der mehr noch als das bisher gesagte die Regulus-These stützt. Es handelt sich um Helmut Rahn, der in der legendären Berner Wundergeschichte den entscheidenden Treffer erzielte. Welche Anbindung wäre für ihn wohl passend?
Tatsächlich kann man nur staunen, wenn man in seinem Horoskop Neptun in der Halbsumme von Sonne und Merkur auf Regulus findet! Man besinne sich kurz über dieses erstaunliche Bild – Sonne/Merkur repräsentieren den klaren Verstand, die Kraft der Erkenntnis, in den nun Neptun als Motiv für Mystik, für das Unerklärliche einbricht – und unmittelbar entsteht das Motiv des Wunders… Und wie perfekt passt hierzu der folgende Befund: Progrediert man das DFB-Horoskop von 1908 auf 1954, so erreicht Venus als Herr von 10. und damit Sinnbild des Erfolgs ebenfalls gerade Neptun. Zum Schmunzeln ist dann schon, das legendäre Fritz-Walter-Wette, der Schlüssel zum Erfolg – ist natürlich ebenfalls eine Neptunentsprechung…

Helmut Rahn:
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2014 – Der Rausch von Rio

Doch zurück ins Jahr 2014. Deutschland ist zum vierten Mal Weltmeister. Wie konnte es zu diesem Missgeschick kommen, das bei den vergangenen fünf Turnieren so erfolgreich verhindert wurde? Ein Blick auf das Eröffnungshoroskop von Sao Paulo liefert erstaunliche Argumente. So zeigt der MC zum Anpfiff des ersten Spiels auf Regulus bzw. den AC von 1908. Doch damit nicht genug – man staunt erst richtig, wenn man den so bedeutenden Glückspunkt exakt auf 11° Zwillinge entdeckt. Pointiert könnte man formulieren – nicht nur Deutschland will den Titel – auch der Titel will Deutschland! Auch progressiv findet sich ein ganz bemerkenswertes Zeugnis für den Titelgewinn, steht doch der Mond hier gerade auf 2° Stier und damit per Spiegelpunkt wiederum auf Regulus. Erinnert man sich, wie perfekt Löw in diese Konstellationen hinein passt, kann man schon eine substantielle Titelprognose wagen…

Eröffnungsspiel WM 2014:
20140612_17.00_Eröffnungsspiel WM 2014 Regulus

Generell zeigt sich der progressive Mond als äußerst eloquent, wenn man ihn durch die Turnierjahre verfolgt. Befindet er sich 2014 per Spiegelpunkt auf Regulus so steht er zum letzten EM-Titel 1996 tatsächlich körperlich dort! Fatal dagegen war seine Position bei der WM-Dahoam von 2006. Auf den Südknoten zulaufend lässt er die Wünsche der Gastgeber leider unerfüllt…

1982 – Die Schande von Gijon

Auch 1982 klingt trotz Endspielteilnahme eher als Unglücksjahr in den Ohren des deutschen Fans. Das Skandalspiel gegen Österreich, die Schande von Gijon, ging als schwärzeste Stunde des DFB in die Geschichte ein. Die Progression hierzu zeigt den Mond in Konjunktion mit Chiron, dem Motiv für die schmerzende, nie heilende Wunde… Bekanntlich erfuhr dieses Thema in Brasilien eine unerwartete Belebung durch die kuriose Konstellation vor dem USA-Spiel, sowie durch die folgenden Gegner Algerien und Frankreich. Finden sich astrologisch vielleicht Erklärungen, wieso bereits tot geglaubte Gespenster plötzlich wieder auferstehen…? Tatsächlich gibt es erstaunliche Resonanzen zwischen den Zeiten, steht doch der Pluto von 2014 auf dem Südknoten von 1982, während der Nordknoten von heute umgekehrt den Pluto von damals aktiviert…

WM 1982: BRD-Österreich
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Doch viel bemerkenswerter ist wohl noch – die geschichtsträchtige Begegnung wurde angepfiffen mit Mond auf Regulus! Dabei steht dieser bedrängt im T-Quadrat zwischen Venus/Uranus – man denke nur, dies übersetzt sich zu plötzliche bzw. ungewöhnliche Liebe…! – sowie in der Halbsumme von Sonne/Pluto: Machtstreben, Herrschsucht, und in Kombination mit dem Mond wird daraus nach Ebertin: Brutale Unterdrückung der Gefühle – ist das nicht erstaunlich…? Es gibt schließlich sogar noch mehr zu entdecken im Horoskop dieses Nichtangriffspakts, den die spanische Presse damals treffend als Il Anschluss titulierte. Venus/Jupiter ist bekanntlich das klassische Friedensmotiv, doch was zeigt sich hier? Im fadenscheinigen Quinkux sind beide verbunden – und ihre Halbsumme fällt exakt auf den MC!
Die Reihe der Beispiele ließe sich noch fortführen. 74 stand Regulus zur Eröffnung ebenfalls genau am MC, während 78 zur legendären Schmach von Cordoba die beiden klassischen Übeltäter Mars und Saturn auf dem Herz des Löwen zusammenkamen und 58 war es Pluto, der den Überraschungsweltmeister unnachgiebig vom Sockel hob.** Das Prinzip sollte längst klar geworden sein. Mit den jeweils relevanten Horoskopen und dem Blick auf die genannten Faktoren lässt sich das Auf und Ab der Nationalmannschaft schon erstaunlich gut nachzeichnen.

Der Jupiter/Saturn-Zyklus:

Platzierungen der DFB-Elf bei Weltmeisterschaften:
DFB bei WM
Quelle Grafik: Wikipedia

Sieht man sich die WM-Geschichte in der Übersicht an, so kann selbst der Skeptiker kaum umhin gewisse Muster zu erkennen. Dem Titel folgte stets ein deutlicher Abschwung, worauf das Team sich in der Folgezeit erneut nach oben kämpfte. Und vor allem, wäre da nicht der Ausrutscher: 90 statt 94, dann ergäbe sich ein lupenreiner Zwanzigerrhythmus der WM-Erfolge!**

20 Jahre umfasst nun gerade der Jupiter/Saturn-Zyklus und wie eingangs erwähnt, zeigt das Ursprungshoroskop von 1908 ein enges Trigon der beiden Langsamläufer. Gibt es hier also vielleicht einen Zusammenhang? Tatsächlich fielen die Titeljahre 54, 74 und 14 jeweils in Trigonphasen von Jupiter und Saturn, während umgekehrt die Tiefpunkte 62, 78, und 98 allesamt bei Position um 30° erreicht wurden! Fairerweise muss man auch hier die Ausnahme 2002 erwähnen, als trotz 30°-Verbindung der Einzug ins Finale gelang… Wenn also auch noch Fragen offen bleiben, so scheint ein grundsätzlicher Zusammenhang der Ergebnisse mit dem Jupiter/Saturnzyklus doch mehr als angezeigt…

Seit 2002 erreichte das DFB-Team stets zumindest das WM-Halbfinale. Interessanterweise geschah die letzte Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahr 2000 auf 23° Stier und fiel damit exakt auf den MC von 1908 und wie erstaunlich sich das fügt – der Glückspunkt markiert ein weiteres Mal Regulus! Dieses Motiv ist wohl wie eine langfristig wirkende Vitaminspritze zu lesen, die der Mannschaft seither Flügel verleiht…

Große Konjunktion (Jupiter-Saturn) 2000:
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Progressives Horoskop der Großen Konjunktion 2000 beim WM-Titel 2014:
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Nach den klassischen Lehren lassen sich von den Großen Konjunktionen ebenfalls Progressionen ableiten und auch hier zeigt sich für 2014 ein erstaunliches Bild, sehen wir doch nun Venus, Herr von 10. des Urhoroskops in der äußerst bedeutenden Position CAZIMI! Ein Planet in Cazimi (weniger als 17 BM von der Sonne) ist nach klassischem Verständnis zu höchsten Würden erhoben. Er befindet sich im Herzen der Sonne bzw. an der Seite des Königs – wie wahr wie wahr…

Von Kaiser Wilhelm zu Franz, dem Unfehlbaren – ein Doppelpass durch das Jahrhundert

1859 wurde in Berlin der spätere Kaiser Wilhelm geboren. Jupiter stand dabei auf 12° Zwillinge, dem Aszendenten seines späteren Reiches. Sein Abtritt kam im November 1918 nur Wochen nach einer Sonnenfinsternis auf 17° Zwillinge (Jupiter/DR) und natürlich – mit Saturn auf Regulus…
Nachdem die Wirren der folgenden drei Jahrzehnte ihr heilloses Chaos verbreitet hatten, geschah der vorläufige Neuanfang am 24. Mai 1949 mit der Gründung der Bundesrepublik – wiederum bei Saturn auf Regulus! Das Land hatte keinen weiteren Bedarf an dominanten Alleinherrschern. Doch wie die Astrologie zeigt – und wenn wir es nicht sowieso schon wüssten – die Monarchie lebt weiter. Auf dem Thron sitzt König Fußball – ganz nach dem Motto: Der König ist tot. Es lebe der König!.

Bundesrepublik Deutschland:
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Zugabe: Die Karawane zieht weiter, der Sultan hat Durst…

Lukas Podolski:
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Im Juni 2012 absolvierte der Kölsche Jung, Lukas Podolski im Alter von 27 Jahren sein hundertstes Länderspiel und löste damit Franz Beckenbauer als jüngsten deutschen Hunderter ab. Aus astrologischer Sicht kann man auch hier nur staunen, wenn man die ähnlich auffällig um Regulus platzierten Planeten des Prinz! Poldi sieht, gilt doch hier: Regulus = Mars/Pluto = Merkur/Saturn in Opposition zu Mond/Neptun/Venus. Zudem fällt Venus im Spiegelpunkt auf Regulus!

Und außerdem – welch krönender Abschluss – Lukas der Sympathieträger und Stimmungsmacher der Mannschaft hat den Merkur auf 11° Zwillinge und bezeichnenderweise in Konjunktion mit Chiron…

Er könnte ihn wirklich gesagt haben – den Satz, der in Wahrheit einer Radiosatire entstammt: Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel!

* R. Ebertin schreibt hierzu ausführlich in seinem Buch Kombination der Gestirneinflüsse.
** Zum WM-Titel 1990 gab es progressiv starke Argumente. So steht die Sonne auf dem Nordknoten, während der Mond zu seiner Ausgangsposition auf 11° Zwillinge zurückgekehrt ist, ein Anklang also an das Staatshoroskop im Jahr der Wiedervereinigung.

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Prognose Frankreich-Deutschland (VF1): Sissoko trifft, aber DFB-Elf siegt im Elferdrama! Überrascht Löw mit Großkreutz?


Ein Sieg über Frankreich ist immer etwas ganz Besonderes, für mich sogar bedeutender als es alle Siege gegen Holland, Italien und selbst England je sein können. Und heute am 60. Jahrestag des Wunders von Bern gilt es die deutsche Fußballehre natürlich ganz besonders zu verteidigen. Deshalb erwarte ich das Spiel mit einer gespannten Erwartung und der Hoffnung auf einen großen Triumph. Ich bin mir sicher, wir werden ein denkwürdiges Spiel sehen und uns allen wird ein Elfmeterschießen nicht erspart bleiben. Hierbei stünde natürlich die legendäre deutsche Elferserie bei Weltmeisterschaften auf dem Spiel, vor deren Ende ich mich noch mehr als vor einem deutschen Ausscheiden fürchte. Auf der anderen Seite habe ich allerdings ein Urvertrauen in die deutsche Elf, dass sie auch dieses Mal vom Punkt aus eiskalt sein wird.

Schon das Anpfiffhoroskop zeigt ein ganz besonderes Bild. Jupiter steht exakt am MC! Das MC wird in der klassischen stundenastrologischen Deutung wie der Aszendent dem Favoriten bzw. der Heimmannschaft zugeordnet. Formal ist Frankreich zwar die Heimmannschaft, ich denke aber, dass man angesichts des neutralen Spielorts nicht von einer wirklichen Heimmannschaft sprechen kann. Stattdessen ist das MC dem (leichten) Favoriten Deutschland zuzuordnen, wo der Jupiter doch sehr begünstigend wirken dürfte. Was für ein hochintensives und dramatisches Spiel mit erhöhter Wahrscheinlichkeit von Platzverweisen steht, ist die Sonne-Pluto-Opposition, welche heute exakt ist. Ich erinnere mich da an das überhart geführte und mit mehreren Platzverweisen garnierte Vorrundenspiel zwischen Italien und den VSA bei der WM 2006, das unter derselben Konstellation stattfand.

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Zunächst zu den Konstellationen unserer französischen Freunde. Kann man sich fast immer über fehlende Geburtszeiten der Beteiligten beklagen, so wird man bei der französischen Mannschaft fast von präzisen Daten fast erschlagen. Gerade einmal von fünf Akteuren (Evra, Mavuba, Debuchy, Schneiderlein, Cabella) fehlt die Geburtszeit! Ein wahrer Traum für einen Astrologen.

Beim Französischen Fußballverband (mit hypothetischer Gründungszeit) haben wir heute zwei bemerkenswerte Mond-Transite – zum Einen eine kritische Mond-Chiron-Opposition Anfang der 2. Halbzeit und zum Anderen ein heftiges Mond-Pluto-Quadrat um 15.50 Uhr (20.50 Uhr MESZ) – genau zur Zeit eines möglichen Elfmeterschießens!

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Bei Trainer Didier Deschamps findet sich nicht allzu viel an Auslösungen, aber immerhin der Waage-Mond gegen 14.30 Uhr, also um die 70. Spielminute, in einem harmonischen Sextil zu seinem Löwe-Mond. Der Mars könnte zudem im Sextil zu seinem MC stehen, wenn Deschamps um 16.45 Uhr (offiziell 16.50 Uhr) geboren ist. Aber da geht es natürlich schon sehr ins Spekuklative.

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Interessant ist die Betrachtung des französischen Stammtorhüters Hugo Lloris und von Ersatztorwart Stéphane Ruffier. Lloris hat um 15.43 Uhr, etwa beim Beginn eines Elfmeterschießens, den Mond im Quadrat zur Sonne – ein alles andere als guter Transit. Dazu kommt eine exakte Merkur-Merkur-Opposition und eventuell Merkur genau auf dem Aszendenten wenn er um 16.11 Uhr geboren ist (standesamtlich 16.15 Uhr). Ersatztorwart Ruffier hat hingegen um 14.55 Uhr, beim Abpfiff der regulären Spielzeit, den Mond genau in Konjunktion zur Sonne. Dazu steht der Mars exakt im Quadrat zu seinem Mond. Vielleicht kommt Ruffier für Lloris ins Spiel? Beide haben jedenfalls absolut elfmeterschießenwürdige Konstellationen.

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Sehr stark bestrahlt ist auch Karim Benzema (hier korrigiert von 22:10 auf 22:02:30). Er hat bei dieser WM ja schon groß aufgespielt. Der Mars steht genau in Opposition zu seinem Jupiter – unter Mars-Jupiter-Auslösungen gab es allein bei dieser WM eine Reihe beeindruckender Auftritte, z.B. Xherdan Shaqiri mit seinem Hattrick gegen Honduras, das 5:1 von Holland gegen Spanien oder eben das 5:2 der Franzosen gegen die Schweiz. Er wird von der deutschen Abwehr nur schwer zu stoppen sein! Allerdings steht Saturn auch exakt auf seinem Mars. Eine Konstellation, die man generell schon negativ deuten kann (hatte z.B. Arminia „Bielefeld“ beim dramatischen Relegationsrückspiel gegen Darmstadt), obwohl auch hier natürlich Ausnahmen die Regel bestätigen. So schoss Arjen Robben mit Saturn auf seinem Mars den FC Bayern 2013 gegen den BVB zum Champions-League-Sieg. Bei Benzema kommen ein Neptun-Neptun-Sextil und ein exaktes Jupiter-Sonne-Quinckunx begünstigend hinzu, was ein insgesamt positives Bild erzeugt. Ich denke, er wird mindestens einen Treffer erzielen, kann mir aber vorstellen, dass er im Elfmeterschießen dann den entscheidenden Fehlschuss abgibt.

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Überragt werden Benzemas Konstellationen aber eindeutig noch von Moussa Sissoko. Wenn er nur drei minuten vor der standesamtlichen Geburtszeit 4.30 Uhr geboren wäre, hätte er Jupiter genau auf dem Aszendenten, dazu dann natürlich noch eine exakte Achsenschneidung mit dem Anpfiffhoroskop! Außerdem steht der Mond genau am IC, etwa zur Zeit der Verlängerung! Dazu kommt ein separatives Sonne-Pluto-Trigon. Auf ihn bin ich wirklich gespannt und er ist in jedem Fall eine Torschützenwette wert, wenngleich man als deutscher Fan da schon ein wenig Bammel kriegen muss.

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Stark bestrahlt ist weiterhin Paul Pogba mit einer applikativen Sonne-Mars-Konjunktion, einem exakten Merkur-Saturn-Trigon, sowie einer separativen Mars-Venus-Opposition.

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Auffällig ist weiterhin Mamadou Sakho, der die Venus im Quadrat zu seinem Aszendenten haben könnte (wenn Geburtszeit 19.45 Uhr exakt) oder aber aber auch Neptun im Quadrat zum MC, wenn die Geburtszeit ca. sieben Minuten früher liegen sollte. Ebenfalls ein potenzieller Fehlschütze im Elfmeterschießen, wenngleich dies aufgrund der Abhängigkeit von der exakten Geburtszeit eine deutlich vagere Prognose als bei Benzema ist.

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Rémy Cabella, einer der wenigen Franzosen ohne vorhandene Geburtszeit, könnte mit Jupiter Opposition Mars und Mond Trigon Venus e(etwa während der 1. Halbzeit) ebenfalls eine starke Konstellation haben, vorausgesetzt er ist am Morgen geboren. Wie stark eine solche Konstellation wirken kann, sieht man an der von mir prognostizierten Wimbledon-Finalistin Petra Kvitová, die am gleichen Tag wie Cabella geboren ist.

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Interessant ist zuletzt noch der mit 20 Jahren jüngste Franzose, Lucas Digne. Er hat die Riesenglückskonstellation Jupiter Konjunktion Sonne, die allerdings erst morgen exakt ist. Dazu kommt ein nervöses Mars-Uranus-Quadrat, das zur Verlängerung ganz exakt ist. Gelingt dem Abwehrmann ein wichtiger Treffer?

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Zuletzt möchte ich hier Eliaquim Mangala anführen, der für mich der heißeste Lapsus-Kandidat bei den Franzosen für das Elfmeterschießen ist. Er hat Pluto ziemlich genau auf seinem Uranus. Dazu hätte er bei einer Geburtszeit von 8.36 Uhr (statt offiziell 8.40 Uhr) Neptun genau auf dem Aszendenten und Venus im Sextil zum MC. Neptun kann manchmal ziemlich den Durchblick beeinträchtigen…

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Und nun zur deutschen Mannschaft und zur ganz besonderen Rolle von Wohltäterin Venus am heutigen Tag. Zunächst zum DFB-Horoskop, bei dem es sich ja um eine Feinkorrektur der Angabe zur Gründung „vor der Mittagspause“ handelt. Wäre die Gründungszeit des DFB 12.25 Uhr, würde die Venus heute genau auf dem Aszendenten des DFB stehen! Etwas Bedenken kann man allerdings haben, wenn man auf die separative Merkur-Neptun-Opposition und den Anpfiff-AC exakt im Quadrat zur DFB-Sonne blickt.

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Dann weiter mit Joachim Löw. Wenn er um 12.37/38 Uhr geboren ist (divergierende Angaben 12.30 Uhr und 12.45 Uhr), dann würde sich sein Aszendent mit dem des DFB decken und er hätte ebenfalls die Venus auf dem Aszendenten! Die applikative Opposition von Sonne zu Saturn zeigt jedoch mindestens ein hartes Stück Arbeit an. Die gleiche Konstellation gab es im DFB-Horoskop beim Ghana-Spiel, was aber ja immerhin nicht verloren wurde. Bedenklich finde ich allerdings, dass diese Sonne-Saturn-Opposition am kommenden Vormittag exakt ist – ich hoffe doch nicht als Anzeichen für einen möglichen Rücktritt nach einem Viertelfinalaus!?

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Desweiteren hängen die Prognosen bei der DFB-Elf maßgeblich von den jeweiligen Geburtszeiten ab.

Zwei mal Venus Konjunktion Sonne könnte sich ergeben bei Mario Götze (bei der von mir berechneten Geburtszeit wäre sie in der 1. Halbzeit exakt!), sowie bei Lukas Podolski (bei einer Geburt während der Nacht). Hoffen wir, dass die Geburtszeiten stimmen und Jogi Löw mindestens Mario Götze noch eine weitere Chance gibt!

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Am stärksten sticht jedoch Kevin Großkreutz heraus. Wäre er spätabends geboren, hätte er Glücksplanet Jupiter genau auf seiner Sonne und gestern am Tag der möglichen wichtigen Mitteilung für ihn (Startaufstellung!?) die Sonne auf Merkur, allerdings auch Pluto nahe einer Opposition zu Merkur. Gut denkbar ist jedoch auch, dass sich der Einsatz von Kevin Großkreutz spontan ergibt in der letzten Stunde vorm Spiel, wenn der Mond genau über seine (mögliche) Mond-Mars-Opposition laufen könnte. Die ersten WM-Minuten würden zwar schon seinen Glücksaspekt verwirklichen, möglich halte ich aber sogar, dass Großkreutz entscheidend trifft oder einen Treffer vorbereitet. Komm Jogi, gib Kevin ’ne Chance!

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Erwähnenswert ist weiterhin Toni Kroos. Er ist aber ein Beispiel für die Schwierigkeiten, die ein Astrologe hat, wenn er Konstellationen einzelner Spieler berücksichtigen will. Jupiter hat gerade sehr stark ausgelöst, indem er etwa beim herausragenden Portugalspiel in Konjunktion zum IC und in Opposition zu Merkur stand. Der Glücksaspekt zu Kommunikationsplanet Merkur, der auch für Verträge „zuständig“ ist, wird jedoch höchstwahrscheinlich (auch) durch verschiedene lukrative Vertragsangebote und den nun wohl feststehenden Transfer zu Real Madrid seine Auslösung gefunden haben! Auch der Jupiter, der nun im Sextil zu seinem Aszendenten stehen könnte (bei einer Geburtszeit von 12.54 Uhr), kann daher nur bedingt Rückschlüsse auf das Spiel von Kroos zulassen, da er gleichzeitig als Glücksaspekt auch den abgeschlossenen Real-Wechsel anzeigen könnte. Weiterhin kommt als großer Aspekt eine Pluto-Uranus-Konjunktion dazu und – das macht Mut – um ziemlich genau 16.02 Uhr der Mond im Quadrat zu Jupiter! Die beiden bisherigen Elfmeterschießen waren jeweils um 5 vor vorbei. Möglicherweise ein Elfmeterschießen mit Verlängerung nach den ersten fünf Schützen und ein positiver Ausgang für das deutsche Team!

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Die exakten starken Mond-Transite nicht nur bei Kroos, sondern bei unglaublich vielen Spielern zur Zeit eines möglichen Elfmeterschießens sind es nämlich auch gewesen, die mich darin bestärkt haben, dass es mit 120 Minuten nicht getan sein wird.

Bei Schweinsteiger steht der Mond um 15.22 Uhr etwa im Quadrat zu Jupiter, etwa zur zweiten Hälfte der Verlängerung. Wenn meine Annahme für seine Geburtszeit stimmt, hätte er um 15.44 Uhr zudem den Mond in Konjunktion zu seinem Mond, also etwa vor Beginn eines Elfmeterschießens.

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Per Mertesacker hat um ca. 15.43 Uhr Mond Quadrat Jupiter!

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Bei Benedikt Höwedes steht der Mond um ca. 16.03 Uhr (bei einer frühen Geburtszeit einige Minuten früher!) im Quadrat zu seinem Mars – Hochspannung!

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Auch auf der Bank wird mitgefiebert (oder doch auf dem Feld?): Erik Durm hat Mond-Chiron-Sextil um ca. 15.39 Uhr vor allem aber Mond Opposition Mars während des Elfmeterschießens bei einer frühen Geburtszeit!

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Jerome Boateng hat bei einer frühen Geburtszeit Mond in Konjunktion zu Merkur während des Elfmeterschießens.

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Fehlt also noch Manuel Neuer als möglicher entscheidender Mann in einem Elfmeterschießen. Bei ihm finden sich keine herausragenden Tageskonstellationen, allerdings hätte er die Sonne schön strahlend am Aszendenten wenn die von mir für ihn berechnete Geburtszeit stimmen sollte.

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Wie geht es also aus? Es ist ja fast alles gesagt und doch muss man diese vielen Konstellationen zusammenfügen. Der Sieger sollte am Ende mal wieder Deutschland heißen. Zum Einen sind hier die bereits beschriebenen sehr starken deutschen Konstellationen beim Finale. Zum anderen sind die Mond-Aspekte bei den deutschen Spielern während des wahrscheinlichen Elfmeterschießens zumindest bei Schweinsteiger und Mertesacker durch einen Aspekt zu Jupiter eher euphorisierend als niederschmetternd. Einzig Sorgen macht natürlich die nahende Sonne-Saturn-Opposition bei Jogi Löw, aber an eine Niederlage im Elfmeterschießen will und kann ich nicht glauben.

Zudem erwarte ich kein müdes 0:0 auf dem Weg zum Elfmeterschießen, sondern eine rassige Partie mit einigen Karten. Sissoko sehe ich fest als Torschützen, auch bei Benzema kann ich mir gut einen Treffer vorstellen. Auf deutscher Seite kann ich mir Götze und Podolski, so sie denn spielen, gut als Torschützen vorstellen. Als Ass im Ärmel hätte Jogi dann auch immer noch Kevin Großkreutz.

Mein Tipp ist ein 2:2 und ein 6:5 im Elfmeterschießen für Deutschland, indem Benzema und/oder Mangala die Nerven versagen.

Prognose VSA-Deutschland (Gruppe G): Mit Draxler zum Gruppensieg!?


Nachdem ich im ersten Spiel den deutlichen Sieg der DFB-Elf vorhergesagt hatte und im zweiten Spiel mit meiner Prognose einer schweren Partie gegen Ghana ziemlich gut lag, möchte ich mich nun am letzten Gruppenspiel gegen die Vereinigten Staaten versuchen. Wie jeder mittlerweile mitbekommen haben dürfte, ist das Aufeinandertreffen besonders brisant, da ein Unentschieden den Deutschen und Amerikanern zum Weiterkommen reichen würde. In diesem Fall wäre Deutschland Gruppensieger und die Amerikaner Zweiter. Da ich davon ausgehe, dass Deutschland als Gruppensieger durchs Turnier marschiert und Belgien nicht schon im Achtelfinale, sondern erst im Finale trifft, bin ich mir sicher, dass Deutschland zumindest nicht verlieren wird.

Aber werfen wir einen näheren Blick aufs Spiel:

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Der DFB-Chart sagt heute nicht viel, auch bei Jogi Löw sind keine extremen Konstellationen zu erkennen, allerdings ein exaktes Jupiter-Jupiter-Quinckunx. Das ist zwar kein besonders starker Aspekt, aber in der Exaktheit doch ein Indikator für ein positives Resultat.

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Bei den Spielern sind mir mit starken Jupiter-Transiten zunächst Roman Weidenfeller mit Jupiter-Merkur-Konjunktion und Jerome Boateng mit Jupiter-Venus-Konjunktion aufgefallen. Diese müssen keinen Rückschluss geben auf die persönliche Leistung (Weidenfeller wird im Normalfall ja gar nicht spielen), aber sprechen ebenfalls für ein positives Ergebnis. Beide Transite wären jeweils bei einer Vormittagsgeburtszeit exakt. Vor allem bei Jerome Boateng erscheint mir das mit einem gut denkbaren Waage-Aszendent plausibel.

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In die Kategorie „positives Gesamtbild“ lässt sich auch Benedikt Höwedes mit einem exakten Pluto-Pluto-Sextil und Mond-Jupiter-Sextil beim Abpfiff einfügen.

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Nicht besonders toll bestrahlt ist einzig Shkodran Mustafi mit einem Saturn-Saturn-Quadrat.

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Beste Chancen Spieler des Tages zu werden haben Lukas Podolski (mit Abstrichen), sowie einmal mehr Toni Kroos und vor allem Julian Draxler.

Lukas Podolski dürfte als Zwilling schon durch den Zwillinge-Mond begünstigt sein (das ist mir in der Vergangenheit schon einige Male bei ihm aufgefallen), dazu kommt noch ein freundliches Mond-Venus-Sextil und ein Mars-Jupiter-Trigon.

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Bei Toni Kroos fällt die Sonne noch ziemlich genau auf seinen Jupiter. Das sollte mindestens wieder eine starke Vorstellung anzeigen, vielleicht ja dieses Mal auch mit einem Tor?

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Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage: Toni Kroos könnte um 19.27 Uhr MESZ treffen, also Mitte der 2. Halbzeit. Der Skorpion-AC des Spiels steht dann genau seinem Stier-AC gegenüber und bei Jogi Löw wird dessen exakte Merkur-Uranus-Opposition durch den laufenden MC/IC ausgelöst. Und im Horoskop der US-Boys ist drei bis vier Minuten vorher der Mond exakt auf dem Pluto…

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Am stärksten sieht für mich jedoch Julian Draxler aus. Jogi sollte ihm heute unbedingt zu seinen ersten WM-Minuten verhelfen! Zwar steht während der 1. Halbzeit noch der Mond im Quadrat zu seiner Sonne, er hat aber insbesondere bei der von mir angenommenen Nachmittagsgeburtszeit (Steinbock-Aszendent) Jupiter genau im Quadrat zu seinem Mars. Das hatte gestern z.B. auch Xherdan Shaqiri…

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Wie sieht es mit den VSA aus?

Ich habe das Horoskop des VS-amerikanischen Fußballverbands getestet und bin sofort platt gewesen… Ich gehe von einer Gründung zur Mittagszeit aus. Dann hätte beim zweiten Spiel gegen Portugal genau Mars in Opposition zur Radix-Sonne gestanden und heute stünde die Sonne im Trigon zu Mars – keine schlechte Konstellation. Sollte die angenommene Gründungszeit stimmen, würde dazu ein Jupiter-MC-Quadrat beim Auftaktsieg gegen Ghana kommen und Jürgen Klinsmanns Sonne würde nicht nur bogenminutengenau in Opposition zum Uranus des Verbandshoroskops stehen, sondern direkten am Aszendenten des Verbands! Ohnehin passt der Feuermensch Klinsi perfekt zum VS-amerikanischen Verband, teilen sie doch den Widder-Mond und voraussichtlich auch den Löwe-Aszendent. Und mit seiner Sonne in Opposition zum Uranus des Verbands wird es nie eine langweilige Verbindung… Als Beispiel für eine solche aufregende und nervöse Verbindung sei Gerhard Schröder genannt, dessen Uranus genau auf die Sonne der SPD fällt… Was das heutige Spiel betrefft ist bei Klinsmann lediglich zu nennen, dass der Mond genau zwischen seine Venus und seinen Mars fällt. Venus Quadrat Merkur/Saturn (separativ) sieht nicht so toll aus.

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Bei den Amerikanern möchte ich dennoch einen Spieler herausstreichen, der besonders stark bestrahlt ist. Verteidiger Matt Besler hat ein exaktes Jupiter-Jupiter-Trigon und könnte unter Umständen ein wichtiges Tor für die Amis erzielen.

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Unter Würdigung aller Umstände gehe ich von einem Sieg der deutschen Elf aus. Mein Tipp ist ein 2:1 mit Toren von Kroos, Draxler und Besler.

Ob es für die Amerikaner trotzdem zum Weiterkommen reicht, hängt dann vom Ausgang des zweiten Gruppenspiels Portugal-Ghana ab. Für eine präzise Vorhersage dieses Spiels hätte ich die fast schon ausgeschiedenen Portugiesen noch näher unter die Lupe nehmen müssen. Ich denke aber, Ghana hat, wie von mir prognostiziert, weiterhin gute Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale. Man müsste hierfür höher gewinnen als die VSA verlieren. Bei den Ghanaern sind mir positiv aufgefallen: Samuel Inkoom (Mars-Jupiter-Trigon), André Ayew (Venus-Venus-Trigon, Sonne-Uranus-Opposition), Mohammed Rabiu (Sonne-Jupiter-Konjunktion, Juputer-Merkur-Opposition), Emmanuel Agyemang Badu (Venus-mMrs-Konjunktion), sowie Rashid Sumaila (Jupiter-Mars-Konjunktion). Ich tippe auf ein 2:0 für Ghana durch Rabiu und Sumaila, womit die Afrikaner den Amis das Achtelfinalticket noch wegschnappen würden.

Prognose Deutschland-Ghana (Gruppe G): Verpasst Wakaso Deutschland nach dem Traumstart den Dämpfer?


Die bundesdeutsche Mannschaft hat im Auftaktspiel die meisten Skeptiker ja mächtig beeindruckt und Portugal 4:0 aus dem Stadion geschossen. Für mich wenig beeindruckend, wie meiner Prognose zu entnehmen war.

Aber schon in dem Post vor dem ersten Gruppenspiel habe ich ja angedeutet, dass es bei der Partie gegen Ghana viel schwieriger aussieht.

Schauen wir es uns genauer an:

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Jogi Löw geht optimistisch mit einem Mond-Jupiter-Trigon ins Spiel. Ansonsten ist noch ein Mars-Mars-Quadrat auffällig. Kein Katastrophenaspekt, aber eher negativ.

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Skeptischer muss einen das Horoskop des DFB stimmen. Die Sonne steht fast exakt in Opposition zu Saturn – gar nicht gut!

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Auch bei den meisten Akteuren sind mir tendenziell negative Auslösungen aufgefallen. Zu nennen sind Philipp Lahm mit dem rückläufigen Merkur in Opposition zu Neptun, Kevin Großkreutz mit Merkur-Saturn-Opposition oder Per Mertesacker mit einem Merkur-Merkur-Quadrat (bei Mittagsgeburtszeit). Insbesondere Mertesacker könnte ein Unsicherheitsfaktor sein, sollte die Geburtszeit stimmen.

Tendenziell positiv sieht es mit einem exakten Saturn-Uranus-Sextil bei Mario Götze und einem Uranus-Uranus-Trigon bei Lukas Podolski aus. Aber das scheint mir nicht zu reichen. Auch Weidenfeller mit Jupiter-Saturn-Sextil positiv. Aber da sollten wir ja hoffen, dass sein Einsatz nicht nötig ist.

Die einzige Hoffnung für die deutsche Elf ist Toni Kroos, sollte der seinen straken Glücksaspekt Jupiter-IC nicht schon bei seinem herausragenden Auftritt im ersten Spiel aufgebraucht haben. Heute käme dann sogar noch die beglückende Venus auf dem Aszendenten dazu!

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Letztendlich reicht mir das aber nicht und ich denke, dass die deutsche Elf heute strauchelt. Es wäre nicht das erste Mal beim zweiten Gruppenspiel.

Ich habe Ghanas Team zwar nicht im Detail betrachtet, ein Spieler ist mir aber mit einer herausragenden Jupiter-Jupiter-Konjunktion aufgefallen: Mubarak Wakaso. Umso früher er geboren ist, desto exakter die Konstellation. Nur hat Wakaso bisher noch keine Minute gespielt.

Sein Horoskop mit hypothetischer Geburtszeit:

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Ich denke, Ghana schafft einen Überraschungserfolg gegen Deutschland. Mindestens ein Unentschieden, eher ein Sieg mit Treffer von Wakaso. Mein Tipp 2:1!

Prognose Deutschland WM 2014: Bis nach Rio!


Nachdem es nun schon einige Prognosen von mir zu den unterschiedlichsten Teams gegeben hat, möchte ich vor dem ersten Spiel der deutschen Elf natürlich auch meine Einschätzung zum Abschneiden Deutschlands bei dieser WM abgeben.

Beginnen möchte ich mit dem heutigen Spiel. Und wie ich finde, hätte es keinen besseren Start in den deutschen Sportsommer geben können als den Sieg von Golfer Martin Kaymer bei den US Open und allen voran die tollen Nachrichten von Michael Schumacher! Es ist alles angerichtet für ein deutsches Fußballfest heute. Einziger Wermutstropfen ist der Anblick von Angela Merkel, der keinem Fan erspart bleiben wird.

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Und ich denke, spätestens nach dem heutigen Spiel gegen Portugal dürften alle Zweifel an der deutschen Mannschaft nach der problematischen Vorbereitung weggewischt sein. Mars auf 13° Waage und der Mond auf 14-15° Wassermann stehen sehr stark zum Horoskop des DFB und von Bundestrainer Joachim Löw.

Für Joachim Löw habe ich bereits 2008 die Geburtszeit recherchiert und als Angabe 12.45 Uhr von der Mutter erhalten. Der Astrologe Manfred Gregor hat 12.30 Uhr über den DFB erhalten, so dass die Geburtszeit voraussichtlich dazwischen liegt.

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Wie man sieht, stehen Mars und Mond im Trigon zum Aszendent bzw. in Konjunktion zum MC, je nachdem wie die exakte Geburtszeit ist. Der Mond ganz in der Nähe von Joachim Löws Sonne/MC ist in jedem Fall aber verdammt stark, so dass vernachlässigbar ist, dass Cristiano Ronaldo ebenfalls den Mond recht dicht bei seiner Wassermann-Sonne hat. Als weitere Konstellationen sind eine Sonne-Jupiter-Opposition und ein Mars-Saturn-Quadrat bei Löw zu vermerken. Mars-Saturn-Quadrat ist zwar klassisch eine Konstellation des Scheiterns, aber unter Würdigung der Gesamtkonstellationen fällt sie hinten runter.

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Als Spieler mit herausragenden Konstellationen ist mir heute Toni Kroos aufgefallen. Er ist im Übrigen der einzige Spieler neben Philipp Lahm, dessen Geburtszeit mir bekannt ist (ich habe sie selbst bereits 2008 recherchiert). Sollte er nur drei Minuten vor der standesamtlichen Geburtszeit 12.56 Uhr geboren sein, hätte er heute exakt Jupiter am IC. Dazu hat er bogenminutengenau Uranus im Quadrat zu Saturn – damit kann man wie entfesselt spielen. Zu Beginn der 2. Halbzeit steht dazu der Mond im Sextil zu seinem Mond. Ich denke, Toni Kroos wird heute mindestens ein Mal treffen! Eine kleine Einschränkung ergibt sich natürlich durch die Frage nach der minutengenauen Geburtszeit. Sollte er tatsächlich 12.56/57 Uhr geboren sein, hätte er beim kommenden Spiel nicht Jupiter am IC, sondern zugleich Venus auf dem Aszendenten! Letztendlich tendiere ich aber dazu, dass die Konstellation heute positiv auslöst, weil die Gesamtkonstellationen der deutschen Elf für das Ghana-Spiel nicht unbedingt positiv sind. Für das letzte Gruppenspiel hat er dann aber noch mal eine ganz tolle Konstellation wenn die Sonne auf seinem Jupiter steht. Ich erwarte in jedem Fall eine richtig starke WM von Toni Kroos!

Bei den weiteren Spielern sind mir mit positiven Konstellationen für die Auftaktpartie der junge Erik Durm mit Venus Konjunktion Sonne, Mario Götze mit Mars-Sonne-Trigon (bei später Geburtszeit) und zuletzt Lukas Podolski ebenfalls mit Mars-Sonne-Trigon, Mondknoten-Mars-Trigon und Mond-Sonne-Trigon aufgefallen. Podolski könnte heute ein sehr guter Joker sein! Auch Weidenfeller hat deutlich stärkere Konstellationen als Neuer in den drei Vorrundenspielen. Vielleicht kommt er doch noch rein weil Neuers Verletzung noch nicht ausgeheilt ist?

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Schauen wir zuletzt auf das feinkorrigierte Horoskop des DFB (Angabe: Gründung vor der Mittagspause). Das Bemerkenswerte: Der DFB und Löw sind beide Wassermann mit Zwillinge-Aszendent und haben womöglich sogar den gleichen Aszendentengrad! Selbst der Stier-Mond von Löw steht genau im Trigon zum Steinbock-Mond des DFB! Von daher sollte es niemand verwundern, dass es Löw zum DFB gezogen hat (oder der DFB in Form von Jürgen Klinsmann Löw angezogen hat). Damit steht auch beim DFB der Mars heute im Trigon zum Aszendenten. Dazu kommt der Mond im Trigon zu Pluto, der so mächtig am DFB-Aszendenten steht. Da sollte nichts schief gehen – zumindest heute.

Denn beim nächsten Spiel gegen Ghana sind die Konstellationen deutlich weniger positiv, weshalb ich hier mit einer Niederlage rechne. Aber kein Grund zur Panik: Beim letzten Spiel sind die Konstellationen so positiv, dass man gegen die VSA souverän den Achtelfinaleinzug und auch den Gruppensieg schaffen sollte.

Zuletzt wage ich die Prognose, dass Deutschland in jedem Fall das Finale erreichen wird. Und falls sie dort nicht gegen Belgien spielen werden, haben sie auch beste Chancen, die Mission 4. WM-Titel erfolgreich zu Ende zu bringen. Es wäre ein krönender Abschluss für die goldene Generation, die beim Sommermärchen ihre Geburtsstunde hatte.

Schauen wir auf das Finale am 13. Juli und woraus ich meinen Optimismus ziehe:20140713_16.00_Finale:

Wieder steht der Mond im Wassermann sehr dicht an Sonne und MC des DFB und von Jogi Löw! Dazu haben wir Jupiter in Opposition zum Merkur des DFB. Nur Merkur exakt in Opposition zu Saturn etwa zur Zeit eines möglichen Elfmeterschießens stimmt skeptisch. Dass die deutsche Elf ins Finale kommt, lässt sich aber auch an vielerlei starken Auslösungen in den deutschen Spielerhoroskopen ablesen. Man siehe das exakte Mars-Merkur-Quadrat bei Toni Kroos.

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Vor allem aber Jupiter am IC von Philipp Lahm (wenn dessen Geburtszeit minutengenau ist)! Mit solch einer Konstellation hat man alle Chancen, um Kapitän einer Weltmeisterelf zu werden!

Und wer noch zusätzlichen Optimismus braucht, dem seien das historische Deutschland-Horoskop vom 18.01.1871 (Krönung des deutschen Kaisers in Versailles), sowie die Horoskope unserer Weltmeistertrainer Sepp Herberger und Franz Beckenbauer an die Hand gegeben…

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Immer Zwillinge-Aszendent! Deutschland, DFB, Sepp Herberger, Franz Beckenbauer – und Joachim Löw!

Wenn nicht Belgien wäre, hätte ich schon längst große Summen auf die deutsche Elf gesetzt. Aber den 13. Juli als Finaltermin sollte sich jeder deutsche Fan schon ein Mal rot im Kalender anstreichen – und dann hoffen, dass es gut ausgeht!