Saisontipp 1. Bundesliga 2019/20: Vizekusen, hungrige Wölfe und Hoffes Nagelsmann-Blues


Pünktlich zum Eröffnungsspiel gibt es an dieser Stelle meinen alljährlichen Bundesliga-Saisontipp. Erläuterungen folgen alsbald…

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Nachtrag: Der 1. Spieltag ist vorbei und fügt sich in meinen Saisontipp bereits gut ein. An dieser Stelle möchte ich noch näher ausführen, wie ich für die einzelnen Vereine zu meinem Tipp bzw. zu meiner Prognose gekommen bin. Die Klubs, bei denen ich besonders prägnante Auslösungen erkannt habe, sind GROß hervorgehoben – hier darf tatsächlich von einer Prognose gesprochen werden. Bei den Vereinen, die hier keine Erwähnung finden, gibt es nur vage Tendenzen, zum Teil ist es auch nur eine rein sportliche Einschätzung, die mich zu meinem Tipp kommen lässt.

FC Bayern München (Platz 1): Glaubt man den vermeintlich fachkundigen Kicker-Lesern, die vor Saisonbeginn in einer Umfrage mehrheitlich auf den kommenden Meister Dortmund tippten (oder hoffen?), dürfte die Dominanz der Bayern nach sieben Meisterschaften in Folge ein Ende nehmen. Ich kann bei den Bayern weder besonders herausragende noch dramatische Aspekte feststellen, während man letzte Saison zum Krisenhöhepunkt im Herbst – beim 0:3 zu Hause gegen Gladbach – noch die exakte Saturn-Rückkehr im Vereinshoroskop überstehen musste. Saturn Quadrat Venus als kritischen Transit beim Gastspiel in Düsseldorf (12. Spieltag) möchte ich nicht unerwähnt lassen, aber eher als Ausrutscher denn als handfeste Krise verbuchen. Stattdessen fällt am 34. Spieltag Merkur exakt in Opposition zu Bayerns Radix-Jupiter auf – zwar nur eine Tageskonstellation, aber aufgrund der Exaktheit doch beachtlich. Schließlich haben die Bayern mit eben jener exakten Auslösung mit 3:0 das Pokalfinale gegen Leipzig gewonnen! Mein Tipp: Der achte Bayern-Titel in Folge, aber erneut erst am 34. Spieltag.

Bayer 04 Leverkusen (Platz 2): Ich habe geschwankt zwischen Dortmund und Leverkusen bei der Frage nach dem Vizemeister – letztendlich habe ich mich für die Werkself entschieden. Angeführt vom kommenden deutschen Weltstar Kai Havertz und mit einem wiedererstarkten Leon Bailey könnte aus Leverkusen am Saisonende wieder Vizekusen werden. Die Konstellationen am 34. Spieltag erscheinen mir deutlich stärker als bei Dortmund. weshalb ich dazu tendiere, dass es die Bayer-Elf ist, die den Bayern bis zum Schluss Paroli bietet.

VFL WOLFSBURG (Platz 4): Auf kaum ein Team bin ich in dieser Saison astrologisch so gespannt wie auf den VfL. Nach Platz 6 in der Vorsaison sollte es auf jeden Fall wieder nach Europa gehen – nach oben sehe ich dabei kaum Grenzen. Neuzugang Xaver Schlager traue ich zu, zum neuen VfL-Hit zu werden. Wout Weghorst könnte derweil Robert Lewandowski im Löwen-Duell die Torjägerkanone streitig machen. Neu-Trainer Oliver Glasner weist mit Sonne und Merkur in der Jungfrau sowie Venus im Löwen eine hohe Übereinstimmung mit dem VfL-Gründungshoroskop auf – das passt! Erinnert sei an Erfolgscoach Dieter Hecking, dessen Horoskop dem VfL-Horoskop erstaunlich gleicht. Beim sekundengenau gesicherten VfL-Horoskop läuft am Saisonende der progressive AC exakt über den Radix-Mars, dazu steht die progressive Sonne im Sextil zu Radix-Jupiter und schließlich steht Transit-Jupiter stationär im Sextil zum Radix-Mond. Neben einer äußerst erfolgreichen Bundesligasaison könnten die herausragenden Konstellationen am Saisonende aber auch für einen Finaleinzug in der Europa League und/oder im DFB-Pokal stehen. Da alles so eng zusammenliegt, sind die Auslösungen nicht taggenau zu bestimmen. Meine Tendenz geht zum DFB-Pokal-Finale, wo z.B. Sportdirektor Jörg Schmadtke Mars exakt in Opposition zu Uranus hat. In der 2. Runde müsste man hierzu aber erstmal Leipzig. So oder so, die Wölfe werden reichlich Beute machen in dieser Saison!

RB Leipzig (Platz 5): Die Hoffnungen, das Spitzenduo Bayern/Dortmund herausfordern zu können, sind bei den Rasenballsportlern mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann sehr groß. Ich habe aber meine Zweifel, dass es schon in der ersten Saison der große Wurf wird. Um den 27. Spieltag herum (Mainz, A) bekommt Nagelsmann Saturn in Opposition zur Sonne – möglicherweiser ein entscheidender Rückschlag im Kampf um die Champions League. Aufgrund sportlicher Gesichtspunkte landet Leipzig bei meiner Prognose hinter Bayern, Dortmund und Leverkusen, gegenüber Wolfsburg sind es die astrologischen Vorzeichen. Also insgesamt mehr Tipp als Prognose!

SG Eintracht Frankfurt (Platz 6): Trotz des schmerzlichen Abgangs von Haller und Jovic glaube ich nicht an einen Absturz der Eintracht. Die SGE hat für mich alle Voraussetzungen, um sich in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren. Die entscheidende positive Auslösung am Ende der Spielzeit ist für mich der stationäre Jupiter in Konjunktion zum Radix-Merkur von Trainer Adi Hütter – allerdings nur bei entsprechender Geburtszeit. Viel deutet aber auf ein positives Ende hin – ich könnte mir statt Wolfsburg auch Frankfurt in den Top 4 vorstellen und stattdessen den VfL im Pokalfinale.

VfL Borussia Mönchengladbach (Platz 10): Eines der vielen neuen Trainergesichter in der neuen Saison ist Marco Rose, hochgelobt, aus Salzburg an den Niederrhein gelotst. Ich glaube allerdings nicht an eine nahe rosige Zukunft für die Borussia. Im März steht Neptun in Opposition zu Roses Sonne, dazu kommt am 27. Spieltag (Leverkusen, H) Uranus exakt in Opposition zu Radix-Uranus. Der laufende Mondknoten in Konjunktion zu Saturn bei Sportdirektor Max Eberl fügt sich hiermit gut zusammen – das Missverständnis Rose dürfte hier beendet werden. So könnte Borussia das erste Mal seit 2011 wieder in der zweiten Tabellenhälfte landen.

FC Augsburg (Platz 12): Trainer Martin Schmidt hat bei oder kurz nach dem Saisonstart Saturn im Quadrat zum MC – je nachdem wie exakt die Geburtszeit 12.05 Uhr ist, die er mir einmal persönlich genannt hat. Das passt zum Pokalaus in Verl und der deftigen 1:5-Auftaktpleite in Dortmund – war’s das schon oder kommt das größte Ungemach erst noch? Gerade habe ich gesehen, dass Sportdirektor Stefan Reuter am 34. Spieltag Mars Opposition Mars hat – Abstiegskampf bis zum Schluss? Hätte ich das früher gesehen, wäre der FCA bei mir wohl noch ein paar Plätze weiter hinten gelandet. Als Absteiger hätte ich den FCA dennoch nicht getippt – erstens aufgrund der noch kritischeren Konstellationen der Konkurrenz, zweitens weil bei Stürmer Alfred Finnbogason zum Saisonende Jupiter stationär in Konjunktion zu Merkur und Venus stehen dürfte. Vielleicht auch noch mal ein letzter großer Vertrag für den Isländer?

SC PADERBORN 07 (Platz 13): Dem SCP hatte ich bereits einen ausführlichen Artikel zum Sensationsaufstieg gewidmet (https://astroarena.org/2019/08/16/willkommen-zurueck-in-der-bundesliga-sc-paderborn-die-wiederauferstehung-wie-phoenix-aus-der-asche-bereits-im-april-2018-vorhergesagt/). Aus meiner Sympathie für diese ehrliche, forsch-freche Truppe mache ich keinen Hehl. Die tapferen Gallier aus Ostwestfalen werden für viele wilde Spiele sorgen und dabei den einen oder anderen Großen überraschen – das knappe 2:3 in Leverkusen war ein erster Vorgeschmack… Was die Torausbeute angeht, dürfte der SCP ein Europapokalanwärter sein, auf der anderen Seite dürfte es auch so manche heftige Klatsche geben. Vor allem am Anfang der Saison dürfte die Mannschaft viel Lehrgeld zahlen – je nach Geburtszeit könnte Saturn im September stationär auf der Sonne von Trainer Steffen Baumgart stehen, eventuell auch erst Anfang Oktober. Es ist abzusehen, dass viele „Experten“ den Paderbornern in selbstgewissem Duktus attestieren werden, nicht das Format für die Bundesliga zu haben. Man sollte den „Experten“ genau diese Prognosen am Saisonende nochmals unter die Nase reiben. Etwa zum 20. Spieltag läuft Glücksbringer Jupiter über Baumgarts Sonne – das riecht nach einem Erfolg gegen Spitzenteam Wolfsburg. An den letzten Spieltagen zeigt sich mit Saturn im Trigon zu Pluto dann nochmals ein stabilisierender Aspekt bei Baumgart. Fazit: Aller Anfang ist schwer, aber am Ende wird alles gut. Ich glaube an den Klassenerhalt, sogar ohne das ganz große Zittern.

TSG 1899 HOFFENHEIM (Platz 15): Julian Nagelsmann hat die TSG im Eiltempo vom fast sicheren Absteiger zum Champions-League-Teilnehmer gemacht, mit dem (von mir vorhergesagten) Platz 9 ging es in der Vorsaison schon wieder merklich bergab. Mein Gefühl und die Konstellationen sagen mir, dass es im Sinkflug so schnell wieder nach unten geht wie unter Nagelsmann nach oben. Neu-Trainer Alfred Schreuder mag auf dem Papier wie eine logische Lösung erscheinen, aber ich sehe in ihm keinen Macher, sondern einen farblosen Mann aus der zweiten Reihe, für den Nagelsmanns Fußstapfen deutlich zu groß sind. Möge er mich eines Besseren belehren… Die Abgänge von Kerem Demirbay und Nadiem Amiri dürften schwer wiegen. Aussagekräftig ist das Radix von Sportdirektor Alexander Rosen (Geburtszeit „2 Uhr nochwas“). Er bekommt in der Rückrunde Saturn auf den Aszendenten, möglicherweise dazu noch Pluto. Dass auch Jupiter über den AC laufen dürfte, ist für mich in der Gesamtbetrachtung nachrangig. Ein letzter höchst kritischer Anhaltspunkt: Neptun Quadrat Neptun ist beim möglichen Abstiegsgipfel gegen Union Berlin am 33. Spieltag sogar minutengenau bei Rosen – der Abstieg scheint da ganz nah. Dennoch vertraue ich darauf, dass auch dieses Mal am Ende das ewige Gesetz gilt: „Werkslubs steigen nicht ab!“ Erinnert sei an viele dramatische Rettungen in der Vergangenheit von Leverkusen, Wolfsburg und eben Hoffenheim…

SC FREIBURG (Platz 16): Zwei Mal war bereits im vierten Jahr Schluss mit Freiburgs Erstklassigkeit – nun könnte einmal mehr das vierte Jahr das verflixte für den Sport-Club werden. Sollte das Vereinshoroskop von mir exakt berechnet sein, würde das progressive IC in dieser Saison exakt über den Radix-Neptun laufen. Der 3:0-Auftakterfolg gegen Mainz ist meines Erachtens trügerisch. Mich würde es nicht wundern, sollte Freiburg früh den Anschluss ans rettende Ufer verlieren. Die progressive Venus im Trigon zu Radix-Saturn im April könnte schon das Ende aller Hoffnungen auf den Klassenverbleib bedeuten. Ich schwanke allerdings zwischen der Relegation und einem quälend langen Abstieg als Tabellenletzter. Neptun steht wenige Tage nach dem Saisonende – etwa zum Relegationshinspiel – exakt im Quadrat zur Sonne/Merkur-Konjunktion von Trainer Christian Streich. Nicht nur der Abstieg, sondern zugleich das Ende der Ära Streich nach über acht Jahren an der Seitenlinie ist für mich unter diesem desillusionierenden Aspekt gut denkbar – ob mit oder ohne Relegation.

1. FC UNION BERLIN (Platz 17): Die 0:4-Klatsche zum Auftakt gegen Leipzig hat mich darin bestätigt, dass diese Truppe einfach nicht erstligatauglich ist. Ein Haufen Zweitligakicker, die sich irgendwie in die erste Liga verirrt haben, ähnlich wie die bemitleidenswerten Fürther vor einigen Jahren. Schon in der vergangenen Saison hatte Union große Probleme mit dem Toreschießen. Am Ende standen zahlreiche Unentschieden und viele knappe Siege. Nur verteidigen hilft nicht, irgendjemand muss vorne auch mal ein paar Tore machen. Man frage einmal in Nürnberg nach… Sollten es mehr als 25 Treffer werden, würde mich das doch sehr überraschen. Astrologisch sieht es auch mehr als düster aus. Sollte das von mir allerdings noch nicht gesicherte Gründungshoroskop (20.01.1966) stimmen, würde beim Abstiegsgipfel gegen Hoffenheim kurz vor Weihnachten (16. Spieltag) Saturn in Konjunktion zu Merkur stehen. Beim bzw. nach dem Derby bei Hertha (27. Spieltag) folgt dann der Saturn-Übergang über die Sonne. Selbst die größten Optimisten dürften dann nicht mehr an den Klassenerhalt glauben. Bei Urs Fischer sieht es ebenfalls alles andere als gut aus: Neptun löst aufgrund seiner Rückläufigkeit gleich zwei Mal seine Saturn-Pluto-Opposition aus – am 3. Spieltag gegen Dortmund und am 22. Spieltag gegen Leverkusen. Nach dem deftigen 0:4 gegen Leipzig dürften zwei weitere Spitzenteams den Eisernen die Grenzen aufzeigen. Dazu läuft Neptun Ende September oder im Oktober und nochmals zum Rückrundenauftakt über Fischers Sonne – schon beim Beginn von Unions Schwächephase in der Zweitliga-Rückrunde war dies der Fall. Zuletzt: Saturn läuft etwa Anfang März über Fischers Venus und bei Sportchef Oliver Ruhnert in der Saisonendphase ins Quadrat zu Mars… Wie um alles in der Welt soll bei dem ganzen Ungemach mit dieser Mannschaft der Klassenerhalt gelingen? Einzig, dass sich am 34. Spieltag (Düsseldorf, H) noch einige markante negative Aspekte zeigen (Mond Quadrat Saturn bei Oliver Ruhnert, Mond Konjunktion Saturn bei Marvin Friedrich und Mond Quadrat Mars bei Felix Kroos), deutet darauf hin, dass sich Union irgendwie bis zum Schluss noch die Chance auf den Klassenverbleib erhalten kann.

1. FC KÖLN (Platz 18): Der Effzeh ist so etwas wie mein Lieblings-Prognoseobjekt. Neben vielen zutreffenden Einzelprognosen (z.B. https://astroarena.org/2014/10/18/1-bundesliga-201415-8-spieltag-koln-dortmund-nachster-tiefschlag-fur-den-bvb-bei-zoller-platzt-der-knoten/) lassen sich meine gewagten Saisonprognosen mehr als sehen: den überraschenden Europapokaleinzug 2017 (https://astroarena.org/2016/08/27/saisontipp-1-bundesliga-201617-karnevalsvereine-ueberraschen-darmstadt-schafft-das-naechste-wunder-hertha-und-augsburg-muessen-runter/) sagte ich ebenso voraus wie den nicht erahnten folgenden Direktabstieg 2018 (https://astroarena.org/2017/08/19/saisontipp-1-bundesliga-201718-werder-und-mainz-starten-durch-bvb-verpasst-europa-augsburg-steigt-hochverdient-ab/), in der vergangenen Saison rechnete ich aufgrund von Jupiter Konjunktion Jupiter im Vereinshoroskop mit dem Aufstieg am 32. Spieltag – und genauso kam es (hier nicht veröffentlicht, aber Nachweise sind vorhanden). Stimmt die von mir feinkorrigierte Gründungszeit, „parkt“ der stationäre Saturn in den letzten Saisonspielen am IC des 1. FC Köln – sollte der Effzeh am 32. Spieltag am Sonntag(mittag) mit der Sonne im Quadrat zu Radix-Pluto in Leverkusen antreten müssen, könnte ausgerechnet der rheinische Nachbar den siebten Abstieg besiegeln… Nicht ausschließen möchte ich aber, dass stattdessen der SC Freiburg das Ende der Tabelle ziert und es der Effzeh stattdessen noch in die Relegation schafft – Mars exakt in Konjunktion zu Merkur im Vereinshoroskop beim Relegationshinspiel ist ein starkes Argument und vielleicht ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass in der Saisonverlängerung der Klassenerhalt noch gelingen könnte. Sollte es doch den wahrscheinlichen Abstieg geben, können sich alle Kölner aber schon mal den 8. Mai 2021 rot im Kalender anstreichen – mit Jupiter Opposition Mars dürfte der Fahrstuhl dann einmal mehr nach oben gehen. Et hätt noch immer jot jejange…

Zum Schluss noch ein Blick auf die Tipps der Buchmacher zum Saisonstart:

Tipico:

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bet-at-home:

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Bet365:

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Beim Kicker gehe ich mit folgender Mannschaft an den Start (Variante Classic):

Kicker-Elf

Bundesliga 2014/15 (3. Spieltag): Mönchengladbach-Schalke: Klatsche für S04 oder rettet der Hunter Königsblau?


Mit ehrgeizigen Zielen sind beide Teams in die Saison gestartet, nach zwei Spielen stehen aber sowohl Schalke als auch Gladbach noch ohne Sieg dar. Auf Seiten der Schalker steht dazu noch das Pokalaus bei Drittligist Dresden, wenngleich das Remis gegen die Bayern am letzten Spieltag wohl durchaus als Erfolg zu werten sein dürfte.

Das Anpfiffhoroskop:
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Jupiter steht dominant am Deszendenten, der klassischerweise dem Außenseiter zugeordnet wird. Das ist in diesem Fall Schalke. Ein Indiz für einen Schalker Sieg.

Ich möchte gleich zu Beginn den Mann herausgreifen, der heute mit Jupiter in Konjunktion zum Aszendenten herausragt – Schalke-Angreifer Klaas Jan Huntelaar. Da Jupiter noch mal ziemlich genau den gesamten April 2015 über auf Huntelaars Aszendenten steht und dazu Jupiter in Konjunktion zu Huntelaars Sonne kommt (8. Spieltag gegen Hertha), hatte ich mich bereits in meiner Saisonprognose dafür entschieden, dem Hunter die Torjägerkanone zu verleihen. Allerdings ist für das heutige Spiel zu ergänzen, dass Saturn noch am Freitag ein exaktes Quadrat zu Huntelaars Sonne wirft. Möglicherweise lässt sich daraus seine Schwächung durch eine Grippe ablesen. Er steht nicht in der Startelf, ich traue ihm aber noch einen entscheidenden Auftritt nach einer möglichen Einwechslung zu!

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Quelle Geburtszeit: Persönliche Angabe an einen WAZ-Reporter, erhalten via Andrea Gerlach.

Positiv fällt bei Schalke weiterhin Kevin-Prince Boateng auf, bei dem Venus im Trigon bzw. Sextil die Mars-Pluto-Opposition auslöst, sogar exakt wenn er am Abend geboren ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Mars-Pluto bei ihm achsendominant ist, wahrscheinlich mit Löwe-Aszendent oder Skorpion-Aszendent. leider habe ich von ihm keine Geburtszeit heruasbekommen können.

Bei den Gladbachern ist Abwehrroutinier Martin Stranzl mit Sonne Konjunktion Saturn interessant zu beobachten. Um die 10. Minute herum ist die nervöse Opposition von Mond zu Uranus bei ihm exakt. Sollte die Huntelaar-Prognose zutreffen, dürfte Stranzl eine alles andere als glückliche Rolle spielen. Vielleicht ein verschuldeter Elfmeter und/oder Platzverweis?

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Stranzls Ersatzmann Roel Brouwers stünde mit Sonne Konjunktion Mars, sowie Mars Konjunktion Merkur sicher bereit für einen Einsatz.

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Nicht wirklich prickelnd sehe ich auch Stürmer Max Kruse, der gerade rechtzeitig fit werden dürfte. Bei ihm ist beim Abpfiff Merkur in Opposition zum Mond exakt (da macht sich die persönliche Geburtszeitrecherche doch bezahlt!). Eher positiv ist bei ihm hingegen Venus im Trigon zu Neptun zu deuten.

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Quelle Geburtszeit: persönliche Angabe

Sollte es Kruse nicht schaffen, wäre Branimir Hrgota sein erster Ersatzmann. Mit Merkur im Quadrat zu seiner Merkur-Mars-Opposition ist er – auch wenn seine Geburtszeit nicht bekannt ist – aber noch schlechter bestrahlt.

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Soweit ein stimmiges Bild für einen Schalker Sieg Dank Huntelaar. Die übrigen Aspekte sprechen hingegen mehrheitlich für Gladbach und sehen bei Schalke nicht positiv aus. Sollte Huntelaars Glücksaspekt noch nicht auslösen, sehe ich keine Chance für Schalke heute Abend. Es bleibt vor allem ein Fragezeichen hinsichtlich der exakten Geburtszeit. Liegt die Geburtszeit nur wenige Minuten später, so könnte sie auch erst beim Champions-League-Spiel am Mittwoch beim FC Chelsea auslösen. Man beachte das Beispiel von Gladbachs Thorgan Hazard, dem ich mindestens ein Tor am 1. Spieltag gegen Stuttgart vorhergesagt hatte. Er kam zwar nach seiner Einwechslung noch zu einem Pfostenschuss, aber tatsächlich war er erst richtig vom Glück bestrahlt beim 7:0 gegen Sarajevo im Rückspiel der Europa-League-Qualifikation, als er nach seiner Einwechslung noch zwei Treffer beisteuerte und u.a. einen sehr sehenswerten Freistoßtreffer erzielte. Bei Hazard ist die offizielle Geburtszeit Punkt 10 Uhr (laut Geburtsregister nach Astrodatenbank). Demnach wäre Jupiter beim Stuttgart-Spiel exakt am IC von Hazard gewesen, bei einer Geburtszeit von 10.04 Uhr jedoch erst beim Spiel gegen Sarajevo. Dies sei nur schon einmal jetzt zu den Schwierigkeiten bei der vorliegenden Prognose bemerkt, so dass im Falle des Nichteintreffens vielleicht doch nicht ganz so laut „Fehlprognose“ geschrien wird.

Zunächst einmal ein Blick auf das Schalke Vereinshoroskop, bei dem wir allerdings in den sehrspekulativen Bereich kommen. Denn es gibt kein gesichertes Gründungsdatum. Es war wahrscheinlich im Frühsommer 1900. Der überlieferte 4. Mai scheint eher Folklore zu sein. Es tauchte auch schon mal der 20. Mai auf. Ich verwende nach eingehender Prüfung den 1. Juni 1900, 20:49:42. Der Tag und die Zeit sind frei berechnet, das Radix hat sich aber wiederholt bewährt, wie ich meine. Das Entscheidende heute: Saturn stünde bogenminutengenau in Opposition zu Merkur – schlechte Stimmung! Dazu wäre gerade Uranus über das IC hinweg. Wenn ich mir sicher wäre, dass dieses Schalke-Horoskop wirklich richtig ist, dann würde ich trotz Huntelaar kaum auf Königsblau setzen. Nur bleiben eben Zweifel an einem Horoskop, für das es keinen konkreten historischen Anhaltspunkt gibt. Gibt es heute ein Niederlage für den S04, womöglich eine deutliche, dann wäre das ein starkes Indiz für das fiktive Horoskop.

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Was bei Trainer Jens Keller bedenklich stimmt, ist Mars Konjunktion Neptun am Sonntag und zur Sonne am Montag. Insbesondere Mars Konjunktion Neptun ist klassischerweise ein Konstellation des Scheiterns. Sollte Keller nach dem schwachen Start nach einer weiteren Niederlage bereits am Sonntag oder Montag gehen müssen? Dafür müsste aber wohl schon ein sehr enttäuschender Auftritt her.

Weitere negativ zu deutende Konstellationen auf Schalker Seite gibt es mit Sonne Opposition Merkur bei Christian Fuchs, Sonne Quadrat Sonne beim möglichen Debütanten Marvin Friedrich und vor allem Saturn Quadrat Mars bei Kaan Ayhan.

Nebenbei bemerkt: Ersatzersatztorwart Christian Wetklo ist mit Venus Konjunktion Jupiter und möglicherweise Sonne Trigon Sonne (bei einer Geburtszeit spätabends) spontan zu einem Einsatz kommen, nachdem seine Bundesligakarriere nach der Ausmusterung in Mainz bereits zu Ende schien.

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Für Mönchengladbach spricht auf jeden Fall die Venus auf 9°52 bis 9°58 Jungfrau. Lucien Favre hat mit seinem MC auf 10° Stier (von mir feinkorrigiert auf 9°51 Stier) lauter Spieler um sich versammelt, die eine exakte Verbindung zu seinem MC aufweisen. Am eindrucksvollsten finde ich dies bei Raffael, dessen Mars exakt auf Favres MC fällt und der nun schon zum dritten Mal unter Favre spielt nach den vorherigen Stationen in Zürich und Berlin! Bemerkenswert für das Spiel heute ist Raffaels Jupiter auf dem Spiel-Aszendenten. Wenn Gladbach aufdreht, sollte der in dieser Saison bisher weniger überzeugende Brasilianer der Mann des Tages werden!

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Dann Ibrahima Traoré mit Jupiter um 9°55 Stier und Mars im Quadrat dazu! Demnach löst bei ihm Venus im exakten Trigon zu Jupiter aus.
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Und zuletzt Manager Max Eberl, der seine Mars-Venus-Opposition exakt auf Favres so starke besetzte Grad 8°-10° Stier-Skorpion legt! Eine herausragende Verbindung!

Auch auf 10° Jungfrau gibt’s eine interessante Besetzung mit Ersatztorwart Christopher Heimeroth, bei dem sich am Samstag eine Venus-Venus-Konjunktion ergibt. Dazu könnte bei einer späten Geburtszeit Venus im Sextil zu Mars stehen, sowie Mars im Trigon zu Merkur zu stehen wenn die Geburtszeit spät liegen sollte. Vielleicht ein Überraschungseinsatz für den 33-Jährigen? Auch bei ihm kommt mit Saturn im Quadrat zum Mondknoten allerdings eine widersprüchliche Konstellation hinzu.

Stark sieht auch Stammtorwart Yann Sommer aus mit Venus Konjunktion Mars, vorausgesetzt seine Geburtszeit ist am Abend.

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Am stärksten bestrahlt sehe ich hingegen Álvaro Dominguez mit Jupiter exakt im Sextil zu seinem Jupiter, sowie Mond in Konjunktion zur Sonne!

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Offene Fragen bleiben bei Patrick Herrmann. Seine Geburtszeit hat er mir gegenüber mit kurz vor acht Uhr morgens schon sehr präzise angegeben, allerdings müsste man sie, ähnlich wie Huntelaar schon minutengenau haben, um für heute eine Prognose abgeben zu können. Ist sie 7.50 Uhr, dann hätte Herrmann Jupiter Trigon MC als Glückskonstellation heute exakt. Läge sie allerdings ein paar Minuten später, könnte dies auch erst in ein paar Tagen in der Europa League gegen Villareal (mein Tipp!) oder auch erst im Heimspiel gegen Köln der Fall sein. Mond Quadrat Sonne ist für das Schalke-Spiel jedenfalls keine gute Ergänzung. Es sollte aber auf jeden Fall aufwärts gehen. Wäre Herrmann um 7.52 Uhr geboren, stünde übrigens von Ende November bis Weihnachten (13. bis 17. Spieltag) sogar Jupiter stationär auf seinem Deszendenten und er wäre damit herausragend bestrahlt. Man wird abwarten müssen. Bemerkenswert ist, dass Herrmanns Merkur auf 9°53 Wassermann genau ins Quadrat zum MC von Trainer Favre fällt. Bezeichnend dafür, dass er es unter dem Trainer nicht immer leicht hatte bzw. hat. Z.Zt. kommt er an Traoré nicht vorbei.

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Bei Christoph Kramer, der sieben Tage jünger als Herrmann ist, wäre ebenfalls die Geburtszeit wichtig. Wäre er frühnachts geboren – und damit noch Wassermann – würde Mars im Quadrat zu seiner Sonne stehen. Er wirkt auf mich aber wie ein Fisch, schon von seinem Erscheinungsbild her. Daher halte ich eher noch Venus Quadrat Mars bei einer Geburtszeit am Abend mit Fische-Sonne wahrscheinich. Dann würde allerdings der Mond schon in den Stier rücken. Zwar bin ich mir hier weniger sicher als beim Sonnenstand, aber nach meinem bisherigen Eindruck (u.a. das kämpferische Spiegel-Interview) könnte der Widder-Mond doch ganz gut passen. Willkommen in der Welt der astrologischen Spekulation!

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Ich traue mir aufgrund der oben genannten Einschränkungen, die insbesondere Huntelaar betreffen, keine konkrete Prognose zu der Partie zu, wollte die teils starken Aspekte hier aber dennoch herausarbeiten, da zu diesem Spiel so ziemlich die beste Datenlage überhaupt besteht, was die Geburtszeiten der bedeutendsten Akteure betrifft.