Tennis: Eine bemerkenswerte Langzeitprognose und del Potro mit dem Comeback des Jahres!


Vor längerer Zeit habe ich mich einmal intensiver mit Tennisprognosen befasst und teils sehr detaillierte Prognosen zu den Grand-Slam-Turnieren gemacht. Nach zu vielen Enttäuschungen habe ich meine Prognosen nach den Australian Open in diesem Jahr beendet.

Auch bei mir schon fast in Vergessenheit geraten war dabei eine Langzeitprognose, die ich vor genau zwei Jahren, am 5. September 2014, veröffentlicht hatte. Diese Prognose, im Forum der Astrologin Sally Kirkman (http://www.sallykirkman.com/mens-tennis-us-open-2014/) gepostet, wurde unter anderem im Forum TT Tennis Warehouse (http://tt.tennis-warehouse.com/index.php?threads/german-astrologer-predicts-the-next-8-slams-and-the-olympics.511727/) verbreitet.

Bis einschließlich den US Open 2016 machte ich eine Vorschau auf die Grand Slams der kommenden zwei Jahre und die Olympischen Spiele. Dabei pickte ich mir einige herausragende Transite heraus, die mir bei einigen Spielern und Spielerinnen ins Auge gefallen sind – nicht mehr und nicht weniger. Diese „Prognose auf Lücke“ brachte allerdings schon einige Erfolge hervor.

Was die Prognosen für 2016 angeht, so ist zunächst die Prognose zu Kiki Bertens bei den French Open hervorzuheben: „Bertens may go very far in the Women’s competition (semi finals) with Jupiter conjunction Jupiter.“ Tatsächlich schaffte es Bertens bei den French Open mit Jupiter Konjunktion Jupiter bei ihrem Viertelfinale erstmals den Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale.

Kiki Bertens:
19911210_Bertens_K

French Open 2016 (Damen): Viertelfinale: Bertens-Baczinszky 2:0
20160602_16.00_FO HF Ber-Bac 2-0 ca
Anmerkung: Uhrzeit geschätzt

Wie außergewöhnlich dieser Erfolg für Bertens gewesen ist, zeigt sich in folgender Übersicht. Regelmäßig war in Runde 1 oder 2 bei den großen Turnieren für die Niederländerin Schluss…

Abschneiden von Kiki Bertens bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz Bertens GS
Quelle: Wikipedia

Die nächste Prognose, die zwar nicht ganz eingetroffen ist aber dennoch bemerkenswert, dreht sich um Venus Williams. Zwischenzeitlich war die ältere der Williams-Schwestern wegen des Sjögren-Syndroms weit in der Weltrangliste zurückgefallen und viele Beobachter fragten sich nur noch, wann sie ihren Rücktritt erklären würde. Venus nochmals in der Weltspitze? Nahezu ausgeschlossen.

Abschneiden von Venus Williams bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz Venus Williams GS

Tatsächlich schaffte es Venus (passenderweise liegt ihr Aszendent in der von Venus regierten Waage) durch überzeugende Leistungen in den vergangenen zwei Jahren wieder zurück auf Platz sechs der Weltrangliste. In Wimbledon stand dieses Jahr als Highlight der erstmalige Halbfinaleinzug bei einem Majorturnier seit sechs Jahren zu Buche – mit 36 Jahren. In meiner Prognose schrieb ich damals: „Venus! Williams could make a sensation with Jupiter Conjunction Mars and go to final with 36 years!“ Im Halbfinale scheiterte Williams trotz Jupiter Konjunktion Mars an Angelique Kerber, aber allein die Tatsache, dass sie es nochmals so weit geschafft hat, ist aus der Perspektive vom September 2014 sicher hoch einzuschätzen. Eine Erklärung für die Niederlage im Halbfinale mag sein, dass die exakte Konjunktion von Jupiter zu Mars – und damit die stärkste Wirkung – bereits um vier Bogenminuten vorüber war. Übrigens bekommt Venus zum Ende der French Open 2017 mit Jupiter auf ihrem AC noch mal eine herausragende Konstellation…

Venus Williams:
19800617_14.12_WILLIAMS_V
Quelle Geburtszeit: Geburtsurkunde (Astrodatabank)

Wimbledon 2016 (Damen): Halbfinale: Kerber-V. Williams 2:0
20160707_15.00_Wim HF Ker-V.Wil 2-0 ca
Anmerkung: Circa-Zeit

Zuletzt zu einem Mann, bei dem mindestens genauso fraglich war, ob er noch einmal auf die große Bühne zurückkehren kann – Juan Martín del Potro. Verletzungsbedingt verpasste del Potro über zwei Jahre alle Grand Slams. Als ich meine Prognose eines US-Open-Siegs 2016 machte, stand „delPo“ auf Rang 146 der Weltrangliste… Nachdem er zuvor letztmals bei den Australian Open 2014 antreten konnte, war es erst in diesem Sommer in Wimbledon (Drittrundenaus) wieder soweit.

Abschneiden von Juan Martín del Potro bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz del Potro GS

Dass „Delpo“ endgültig wieder da ist, stellte er bei den Olympischen Spielen unter Beweis, als er in der ersten Runde fast sensationell den Weltranglistenersten Novak Djokovic ausschaltete. Letztendlich konnte der Argentinier erst im Finale von Andy Murray gestoppt werden. In meiner Langzeitprognose schrieb ich damals zu den Olympischen Spielen: „Also Del Potro may have a chance with Jupiter conjunction Ascendant (I don’t have his birthtime but 6.34 seems very reasonable to me).“ Dies war eine zugegebenermaßen ziemlich gewagte Prognose, da sie allein auf der Basis einer bis dahin noch nicht weiter erprobten hypothetischen Geburtszeit stand. Auf jeden Fall hat der Gewinn der Silbermedaille mit Jupiter auf 24°44 Jungfrau ein starkes Indiz dafür geliefert, dass sich bei 24°40 Jungfrau/Fische eine Achse (AC/DC, MC/IC) in del Potros Radix befinden dürfte. Denn bei seinem größten Erfolg, dem Sieg bei den US Open 2009, standen sich Uranus auf 24°44 Fische und Saturn 24°39 Jungfrau gegenüber…

Juan Martín del Potro:
19880923_06.33.50_del Potro_J M
Anmerkung: Geburtszeit hypothetisch

US Open 2009: Finale: Federer-del Potro 2:3
20090914_20.25_US Open Finale Herren Federer-del Potro

Olympia 2016: Finale: del Potro-Murray 1:3

20160815_21.15_Olympia Herren Finale del Potro-Murray
Anmerkung: Circa-Zeit

Wie angedeutet, muss der Sieg gegen Djokovic und die Silbermedaille in Rio muss ja noch nicht das Highlight für „Delpo“ in seinem Comeback-Sommer gewesen sein. Denn es steht ihm zum Ende der US Open mit Jupiter Konjunktion Sonne eine der besten Konstellationen überhaupt bevor. Aus meiner damaligen Prognose zitiere ich gerne: „I think, Del Potro will made his second win with Jupiter conjunction Sun!“ Bei der von mir angenommenen Geburtszeit am Morgen wäre die Konjunktion von Jupiter zur Sonne sogar exakt – wie übrigens schon Pluto im Quadrat zus einer Sonne bei seinem Triumph 2009. Dagegen spräche nur der Wassermann-Mond im Radix-Horoskop, da von meinem Eindruck her ein Fische-Mond und damit eine spätere Geburtszeit passender für del Potro erscheinen. Die Quoten für einen US-Open-Sieg von del Potro waren zum Jahresanfang noch bei 1:51, die aktuelle Topquote von 1:21 bei Sportingbet nach dem souveränen Einzug in die dritte Runde ist aber immer noch herausragend und ein wohlgemeinter Tipp – natürlich ohne Gewähr. Bei del Potros Finalgegner tendiere ich im Übrigen zu Rafael Nadal an Stelle des favorisierten Novak Djokovic.

US Open 2016: Finale (geschätztes Ende)
20160911_21.00_USO Herren Finale

Advertisements

Tipp Wimbledon 2015 (Damen und Herren): Ein Tipp, der keine Prognose sein will…


Ich habe bei den letzten Grand-Slam-Turnieren in der Regel kräftig daneben gelegen und schon während der French Open angekündigt, keine Tennisprognosen mehr einzustellen. Ein Hauptgrund sind die vielen Favoritensiege im Tennis. Am ärgerlichsten sind dabei die Turniere, bei denen die topgesetzten Spieler nur so durchs Feld pflügen und sich am Ende die Nummer 1 und 2 der Welt beim Finale die Klinke in die Hand geben. Da ist wirklich zum K… Weder wetttechnisch, noch prognostisch ist da irgendein Blumentopf zu gewinnen. Man sucht nach der großen Überraschung, glaubt/hofft sie gefunden zu haben und am Ende sind doch (fast) immer nur die gleichen Nasen vorn. Das ist beim Fußball schon noch mal eine ganz andere Sache.

Dennoch wage ich mich noch mal auf den Court mit einem Tipp für das Wimbledonturnier bei den Damen und Herren. Der Tipp sollte auch nicht als Prognose verstanden werden! Das gilt insbesondere deshalb, da mir überhaupt nur eine nicht gesicherte(!) Geburtszeit meiner vier favorosierten Finalisten bei den Damen und Herren vorliegt. Wer sich schon mal ein wenig mit Astrologie befasst hat, weiß, wie sehr das die Sache erschwert. Wer Spaß hat beim Zocken, mag sich dennoch seinen Favorit oder seine Favoritin mit lukrativer Quote hier herauspicken. Ein Hoffnungsschimmer: Immerhin habe ich im letzten Jahr in Wimbledon tatsächlich außergewöhnlich gut gelegen (Damen: https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-damen-kvitova-im-finale-kann-kerber-uberraschen/; Herren: https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-herren-raonic-als-uberraschungsmann/; siehe auch: https://astroarena.org/2014/07/06/kvitova-und-krul-der-prognostische-doppelpack/).

Zunächst ohne astrologische Erläuterung, Wenns und Abers mein Tipp für die Damen- und Herrenkonkurrenz. Sollte sich Erquickliches aus der Prognose ergeben, werde ich sicher noch ein paar Erläuterungen hinzufügen, ansonsten geraten diese Tipps hoffentlich schnell in Vergessenheit…

Damen:

Viertelfinale:
S. Williams-Asarenka
Scharapowa-Stephens
Pawljutschenkowa-Lisicki
Makarowa-Kvitová

Halbfinale:
S. Williams-Scharapowa
Lisicki-Makarowa

Finale:
Scharapowa-Lisicki

Siegerin: Marija Scharapowa

Herren:

Viertelfinale:
Djokovic-Cilic
Wawrinka-Dimitrow
Nadal-Tsonga
Berdych-Federer

Halbfinale:
Cilic-Wawrinka
Tsonga-Berdych

Finale:
Wawrinka-Berdych

Sieger: Tomas Berdych

Kvitová und Krul: Der prognostische Doppelpack!


Der gestrige Tag war wieder ein beeindruckender Beweis dafür, wie weitreichend Prognosen mit Hilfe der Astrologie sein können.

Zunächst zu Petra Kvitová. Die Tschechin hat sich in nur 55 Minuten (!) mit 6:3 und 6:0 gegen die Kanadierin Eugenie Bouchard ihren zweiten Wimbledon-Sieg gesichert! Ich hatte bereits am 24. Juni, während der 1. Runde, vorhergesagt, dass Kvitová (Siegquote 1:13) auf jeden Fall das Finale erreichen wird und dort auf Bouchard, Kerber oder Pawljutschenkowa treffen wird. Auch das frühe Aus der Nummer 1 und Topfavoritin Serena Williams hatte ich so vorhergesagt und die weiteren Favoritinnen aus dem engeren Kreis, Wiktoryia Asarenka, Li Na und Marija Scharapowa, aufgrund mangelnder Auslösungen außen vor gelassen.

„Mit Petra Kvitová befindet sich die aktuelle Nummer 6 der Welt in diesem Viertel. Sie hat zudem 2011 schon einmal Wimbledon gewonnen. Was das diesjährige Finale betrifft, so hat sie mich mit Jupiter in Opposition zu Mars (exakt bei einer Geburtszeit gegen 13 Uhr), Chiron in Konjunktion zur Sonne (ebenfalls bei einer Mittagsgeburtszeit exakt) und dem Mond im Quadrat zu Neptun davon überzeugt, dass man sie für das Finale einplanen kann. (…) Wenn ich mich auf eine Finalistin beim diesjährigen Wimbledonturnier festlegen müsste, so wäre es Petra Kvitová.“

https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-damen-kvitova-im-finale-kann-kerber-uberraschen/

Dass die Konstellationen derart stark ausgelöst haben, spricht dafür, dass Kvitová tatsächlich gegen Mittag geboren ist, vermutlich mit einem gut denkbaren Krebs-Aszendenten. Dazu hätte dann ihr Löwe-Mond beim Matchball in Wimbledon genau am MC gestanden!

20140705_15.06 Kvitová-Bochard 2-0

19900308_Kvitovà_P

Dem hatte Eugenie Bouchard nur applikativ Jupiter Trigon Mondknoten entgegenzusetzen. Aber sicherlich kann man beim erstmaligen Erreichen eines Endspiels durch die 20-Jährige Kanadierin schon so von einem großen Erfolg sprechen!

19940225_Bouchard_E

Bei den Männern hatte ich übrigens das Finale Djokovic-Raonic (Quote 1:41) vorhergesagt, das letztendlich nur daran scheiterte, dass Raonic im Halbfinale Federer unterlegen ist.

https://astroarena.org/2014/06/24/prognose-wimbledon-2014-herren-raonic-als-uberraschungsmann/

War die Prognose des Erfolgs von Kvitová sicherlich stark, aber nicht vollkommen abwegig, so kann man meine Prognose zur Partie Niederlande-Costa Rica in aller Bescheidenheit wohl nur als sensationell bezeichnen.

Gestern Abend um 22.18 Uhr, also während der 1. Halbzeit stellte ich folgende Prognose ein:

„Zuletzt ist mir noch Ersatztorwart Tim Krul aufgefallen. Bei einer Geburtszeit am Mittag hätte er Jupiter Opposition Mars (damit hat Petra Kvitová heute Wimbledon gewonnen!), bei einer Geburtszeit am Abend stünde Jupiter im Trigon zu seiner Venus. Nur das Sonne-Sonne-Quadrat (bei einer Nachmittagsgeburtszeit) passt da nicht so toll rein. (…) Ich bin mal wieder recht mutig und tippe auf ein 1:1 mit Tor von Robben und ein 5:4 im Elfmeterschießen für die Niederländer Dank Ersatztorwart Tim Krul (auch wenn Holland traditionell seine Stärken nicht im Elfmeterschießen hat).“

https://astroarena.org/2014/07/05/prognose-niederlande-costa-rica-vf4-entscheidung-im-elfmeterschiesen/

Der niederländische Ersatztorwart Tim Krul hatte also die gleiche Konstellation wie Kvitová – Jupiter Opposition Mars! Dazu muss ergänt werden, dass der Mars für einen Umlauf durch den Tierkreis etwa zwei Jahre braucht. Nachdem er am 3. April 1988, dem Geburtstag Tim Kruls, auf 27,5 Steinbock stand, kam er am 8. März 1990, dem Geburtstag Petra Kvitovás, an diese Position zurück. Eine beeindruckende Doppelung der Ereignisse in unterschiedlichen Sportarten, die zeigen, wie ähnlich stark die gleiche Konstellation auslösen kann!

Das Horoskop des entscheidenden Elfmeters von Costa Ricas Michael Umana gegen Tim Krul.

20140705_19.47_Krul gegen Umana

Kruls Horoskop mit hypothetischer Mittagsgeburtszeit. Dann hätte er den Mars direkt am Deszendenten und damit nicht nur Jupiter Opposition Mars, sondern zusätzlich Jupiter in Konjunktion zum Aszendenten gehabt!

19880403_12.58_Krul_T

Das Horoskop des Fehlschützen Michael Umana ist mit seinen Auslösungen nicht minder beeindruckend. Ich habe ihn auf 11.04 Uhr berechnet, was ihm nicht nur den Uranus im Transit auf den Deszendenten setzen würde, sondern die Auslösungen vom Fehlschuss in ihrer Exaktheit noch beeindruckender macht. Mars Konjunktion Mars, Sonne Konjunktion Merkur und Merkur Konjunktion Venus – auf 0 bzw. 3 Bogenminuten exakt! Eine unfassbare Präzision, die der Kosmos da wieder an den Tag legt!

19820716_11.04_Umana_M

Was die Aspekte von Jupiter zu Mars und andersherum angeht, dazu hatte ich bereits in meinem Beitrag zu Xherdan Shaqiri nach seinem Dreierpack gegen Honduras geschrieben:

„Die Mars-Uranus-Opposition fällt genau auf seine Sonne! Dazu exakt Jupiter Quadrat Mars! Merkur Trigon Mars fällt da fast hinten runter…

Was Jupiter und Mars auch oder vor allem im Spannungsaspekt bewirken können, dürfte spätestens nach dieser WM klar sein. Der niederländische Fußballverband mit Mars Quadrat Jupiter beim 5:1 gegen Spanien, Ottmar Hitzfeld mit Mars Quadrat Jupiter beim Last-Second-Sieg gegen Ekuador, Jupiter Quadrat Mars beim französischen Verband beim 5:2 (6:2) gegen die Schweiz und nun also Jupiter Quadrat Mars bei Xherdan Shaqiri – und die Aspekte waren jeweils nahezu bogenminutengenau!“

https://astroarena.org/2014/06/26/metagnose-honduras-schweiz-gruppe-e-shaqiri-der-kraftwurfel/

Prognose Wimbledon 2014: Damen: Kvitová im Finale – Kann Kerber überraschen?


Während es bei den Herren etwas zäh mit der Prognose war, gibt es bei den Damen in Wimbledon gleich eine ganze Reihe interessanter Konstellationen, die die Vorhersage des Turnierverlaufs zum Einen schwieriger, zum Anderen aber auch spannender machen. Auch hier möchte ich die Prognose nach den Vierteln des Turnierbaums abarbeiten.

20140705_16.00_Finale Damen

1. Viertel

Das 1. Viertel ist wirklich hochkarätig besetzt. Zunächst einmal die Nummer 1 Serena Williams, die als Topfavoritin der Buchmacher ins Turnier gegangen ist. Ehrlich gesagt habe ich aber nicht erst seit dem erneuten frühzeitigen Ausscheiden bei einem Grand Slam-Turnier zuletzt bei den French Open Zweifel daran, dass es sich wirklich nur auf Blessuren oder einen schlechten Tag schieben lässt. Ich denke, Serena hat mit 32 Jahren ihren Zenit überschritten. Dieser Punkt ist meist nicht so schnell zu erkennen und für die einstigen Triumphator(inn)en ist es schwierig einzugestehen, dass es soweit ist. So glaube ich auch, dass bereits im Achtelfinale ihr Aus kommt. Dabei könnte es der neue Star am Tennishimmel, Eugenie Bouchard, sein, der Serenas Aus besiegelt. Bouchard (ich vermute bei ihr eine frühe Geburtszeit mit Löwe-Mond) hat in der Tat beim Finale Jupiter im Trigon zu ihrem Mondknoten und Chancen auf ihren ersten Grand-Slam-Titel. Ich glaube aber eher, dass Silvia Soler Espinosa zum Favoritenschreck wird und zunächst Eugenie Bouchard und dann im Achtelfinale – mit Jupiter im Trigon zu ihrer Skorpion-Sonne – Serena Williams ausschalten wird. Im Viertelfinale dürfte dann aber auch für sie mit Jupiter Quadrat Mars Schluss sein.

19940225_Bouchard_E

19871119_Soler Espinosa_S

Soler Espinosa könnte dort bereits auf French-Open-Siegerin Maria Scharapowa treffen. Diese hat aber für das Wimbledon-Turnier keine herausragenden Auslösungen, wenngleich dies unter der Einschränkung ihrer nicht vorhandenen Geburtszeit steht. Im Achtelfinale könnte Scharapowa auf ihre Landsfrau Anastassija Pawljutschenkowa treffen. Diese ist für mich, abhängig von ihrer Geburtszeit, eine potenzielle Finalistin und auch Siegerin. Ist sie nachts geboren, etwa gegen 2 Uhr, hätte sie beim Finale Jupiter auf ihrem Merkur, dazu applikativ Jupiter in Konjunktion zu Chiron und den Mond im Sextil zu Jupiter und im Quadrat zu Neptun. Aber wie gesagt, die Prognose für Pawljutschenkowa ist sehr abhängig von der Geburtszeit.

19910703_Pawlutschenkowa_A

Gleich noch eine astrologische Topfavoritin befindet sich mit Angelique Kerber in diesem Abschnitt des Turnierbaums. Zwar hat sie mich schon einige Male enttäuscht, als sie starke Konstellationen nicht in Erfolge ummünzen konnte, aber ich habe sie für das diesjährige Wimbledonturnier trotzdem wieder auf meinem Zettel. Wenn sie gegen 13 Uhr geboren wäre, hätte sie beim Finale Jupiter in Opposition zu ihrer Sonne, wenn sie allerdings früher geboren wäre (was ich glaube), könnte sich diese Konstellation auch bereits beim Halbfinale ergeben – wieder die Crux mit der Geburtszeit… Auch wenn ich an einem Finalsieg zweifle, kann es für Kerber weit gehen. Meine Hoffnungen trägt sie in jedem Fall ganz besonders als Sternenschwester (Steinbock) und natürlich als gebürtige Bremerin!

19880118_Kerber_A

2. Viertel

So viel es zum ersten Viertel zu sagen gibt, so wenig gibt das Zweite her, wo sich u.a. Simona Halep, Carla Suárez Navarro, Ana Ivanovic und Jelena Jankovic tummeln. Große Konstellationen sind mir bei allen für das Finale nicht aufgefallen, was mich in der Meinung bestätigt, dass es eine der genannten Kandidatinnen aus dem ersten Viertel ins Endspiel schafft.

3. Viertel

Hier haben wir u.a. Wiktoryja Asarenka, Lucie Safárová, Dominiká Cibulková, Jekaterina Makarowa, Sara Errani und Agnieszka Radwanska. Cibulková hat beim Finale Pluto exakt auf ihrem Neptun und die Sonne applikativ zu Saturn. Sollte sie das Finale erreichen, wofür ich die Konstellationen aber grundsätzlich für nicht stark genug halte, wird sie keine Chance haben. Ich denke aber, dass sich aus diesem Viertel des Turnierbaums Radwanska durchsetzen wird, die etwa beim Viertelfinale Jupiter im Sextil zu ihrem Mars hat – wie bei den Herren Milos Raonic beim Finale.

19890506_Cibulková_D

19890306_Radwanska_A

4. Viertel

Hier wird es nochmal richtig spannend. Mit Petra Kvitová befindet sich die aktuelle Nummer 6 der Welt in diesem Viertel. Sie hat zudem 2011 schon einmal Wimbledon gewonnen. Was das diesjährige Finale betrifft, so hat sie mich mit Jupiter in Opposition zu Mars (exakt bei einer Geburtszeit gegen 13 Uhr), Chiron in Konjunktion zur Sonne (ebenfalls bei einer Mittagsgeburtszeit exakt) und dem Mond im Quadrat zu Neptun davon überzeugt, dass man sie für das Finale einplanen kann. Ob es dann auch für einen Sieg reichen würde, da bin ich mir allerdings nicht so sicher. Zuvor müsste sie voraussichtlich Flavia Pennetta (im Achtelfinale) und Li Na (im Viertelfinale) ausschalten. Pennetta und Li Na sind nur einen Tag auseinander geboren, wodurch sie viele Konstellationen teilen. Im Gegensatz zu Pennetta könnte Li Na bei entsprechender Geburtszeit finalwürdige Konstellationen haben, entweder Jupiter Opposition Venus (bei einer Mittagsgeburtszeit) oder Neptun in Konjunktion zur Sonne (bei einer Geburtszeit am Nachmittag). Die Auslösungen Kvitovás schlägt dies jedoch m.E. nicht.

19900308_Kvitovà_P

19820226_Li Na

Das Finale: Pawljutschenkowa-Kvitová

Wenn ich mich auf eine Finalistin beim diesjährigen Wimbledonturnier festlegen müsste, so wäre es Petra Kvitová. Bei ihr gibt es bei einer angenommenen Mittagsgeburtszeit gleich zwei starke Auslösungen, wenngleich diese nicht unbedingt siegversprechend sind. Ersatzweise käme für mich aus der unteren Turnierhälfte Li Na in Frage.

Was die Finalgegnerin betrifft, so ist es schwieriger. Ich denke aber, die frühe Geburtszeit bei Pawljutschenkowa könnte stimmen und bei ihr kommen, anders als etwa bei Kerber, auch entsprechende Mondkonstellationen beim Finale hinzu. Bei beiden gilt jedoch, dass sehr viel von der Geburtszeit abhängt. Dritte Alternative und aus sportlicher Sicht zudem denkbar wäre Eugenie Bouchard, die im Falle eines Finaleinzugs dieses auch gewinnen sollte, was ebenso für Pawljutschenkowa gilt.

Prognose Wimbledon 2014: Herren: Raonic als Überraschungsmann?


Da es sich ja hier nicht nur um eine Fußballprognoseseite handeln soll, erweitere ich heute mal um die Kategorie Tennis und möchte mich der Prognose für das diesjährige Wimbledonturnier widmen. Bei den French Open hatte ich den Außenseiter aus Lettland, Ernests Gulbis, ins Finale gesetzt. Er ist dann leider im Halbfinale an Novak Djokovic gescheitert. Ich hoffe natürlich, dass mir nun wieder ein erfolgreicher Außenseitertipp gelingt. Zwar sind von fast allen Turnierfavoriten (Djokovic, Murray, Nadal, Federer, Wawrinka, Tsonga u.a.) die Geburtszeiten bekannt, dieses mal habe ich mich aber wirklich schwer mit der Prognose getan. Anders als bei einigen vorherigen Turnieren habe ich mir dieses Mal aus Zeitgründen auch nur die Finalkonstellationen angeschaut. Herausragende Konstellationen, insbesondere unter Jupiter-Beteiligung, z.B. Jupiter-MC, Jupiter-Jupiter oder Jupiter-Sonne, konnte ich dabei bei den Akteuren aus dem erweiterten Favoritenkreis nicht finden, dennoch gibt es einige Anhaltspunkte, wer es schaffen könnte. Ich gliedere es nach den Vierteln des Turnierbaums, da so am besten ersichtlich wird, wie sich ein möglicher Turnierverlauf gestalten könnte.

20140706_18.00_Finale Herren

1. Viertel

Es ist das Viertel von Novak Djokovic. Ich gehe davon aus, dass er das Finale erreicht, allerdings ist diese Vorhersage davon abhängig ob meine Geburtszeitkorrektur von 23:25 Uhr auf 23:19.35 korrekt ist. Dann hätte er etwa beim Ende des Finals genau die Sonne am DC. Alle Astrologen werden wissen, dass dies eine sehr wackelige Basis für eine Vorhersage ist, aber ich vertraue da auch ein bisschen auf meine Intuition, dass ich mit der Korrektur richtig liege. Als Hürden müsste Djokovic im Achtelfinale voraussichtlich Jo-Wilfried Tsonga und im Viertelfinale evtl. Marin Cilic, Bernard Tomic oder Tomas Berdych aus dem Weg räumen. Aufgefallen ist mir hier lediglich Bernard Tomic hinsichtlich seiner Finalkonstellationen. Er hat dann den Mond auf seiner Sonne, Jupiter im Quadrat zu seiner Sonne (bei sehr früher Geburtszeit) und Uranus im Quadrat zu Neptun, etwa beim Halbfinale. Für mich alles aber nicht so stark, zumal ohne Kenntnis der Geburtszeit, als dass ich daraus ein Finale ableiten würde.

19870522_23.19.35_DJOKOVIC_N

19921021_Tomic_B

2. Viertel

Hier sollte sich aus sportlichen Gesichtspunkten Titelverteidiger Andy Murray durchsetzen, wenngleich Neptun im Quadrat zu seinem MC ein Fragezeichen aufwirft. Da Neptun sich aber extrem langsam bewegt, müsste man schon die Geburtszeit von Andy Murray minuntengenau oder besser sekundengenau feinkorrigiert haben, um hieraus eine konkrete Vorhersage (Enttäuschung?) ableiten zu können. Bei den weiteren potenziellen Gegnern im Achtelfinale (Kevin Anderson), sowie im Viertelfinale (Gregor Dimitrow, David Ferrer) sind mir ebenso wie bei Andy Murray keine bedeutsamen Konstellationen für das Finale aufgefallen. Aus dem zweiten Turnierviertel dürfte sich aller Voraussicht nach kein Spieler ins Finale kämpfen – ein Argument mehr für Novak Djokovic.

19870515_14.10_MURRAY_A

3. Viertel

Hier haben wir Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka. Und er hat mit einem Jupiter-Saturn-Trigon beim Finale tatsächlich eine positive Konstellation auf seiner Seite. Allerdings fehlen mir die Tageskonstellationen für ein wirklich überzeugendes Gesamtbild. Möglicher Gegner im Achtelfinale könnte John Isner sein. Im Viertelfinale könnten Landsmann Roger Federer oder Jerzy Janowicz auf Wawrinka treffen. Für alle Federer-Fans (ich gehöre auch dazu) gibt es angesichts fehlender Finalkonstellationen wenig Hoffnung auf einen erneuten Sieg des Rekordchampions. Jerzy Janowicz hätte mit einem exakten Mars-Saturn-Quadrat eine Konstellation, die zu einer Finalniederlage passen könnte. Hier fehlen allerdings die großen Transite.

19850328_11.05_WAWRINKA_S

19901113_Janowicz_J

4. Viertel

In der oberen Hälfte des 4. Viertel steht u.a. Milos Raonic, der im Achtelfinale auf Philipp Kohlschreiber oder Kei Nishikori treffen könnte. Nishikori hat bereits Kenny de Schepper ausgeschaltet, der mit einer Merkur-Uranus-Opposition und einem exaktem Neptun-Neptun-Sextil beim Finale durchaus brauchbare Konstellationen gehabt hätte, aber aus sportlichen Gesichtspunkten realistisch nicht in Frage kam. Kohlschreiber und Nishikori sind mir nicht mit allzu starken Konstellationen aufgefallen, Raonic sticht beim Finale hingegen zumindest etwas mit einem Jupiter-Mars-Sextil heraus. In der unteren Hälfte des 4. Viertels findet sich u.a. Rafael Nadal, der sich aber zunächst gegen Martin Klizan durchsetzen müsste und im Achtelfinale voraussichtlich auf Richard Gasquet oder Gael Monfils treffen würde. Eine lösbare Aufgabe, aber ich habe Nadal nicht für ganz vorne auf dem Zettel. Ein Venus-Venus-Halbsextil beim Finale dürfte kaum reichen…

19901227_Raonic_M

19860603_18.20_NADAL_R

Das Finale: Djokovic-Raonic

Nach alldem ist für mich ein Finale Djokovic-Raonic am wahrscheinlichsten. Für Djokovic spricht, dass er als einziger der Favoriten zumindest eine ansatzweise finalwürdige Konstellation hat.

Für Raonic spricht, dass seine Geburtszeit nicht bekannt ist. Denn mit der entsprechenden Geburtszeit könnten eventuell noch stärkere Konstellationen zum alleine vielleicht nicht genügend starken Jupiter-Mars-Sextil hinzutreten. Sollte es Raonic nicht schaffen, wäre Wawrinka meine erste Alternative. Beide hätten dann auch jeweils gute Chancen, das Finale zu gewinnen.

Generell bietet die Damenkonkurrenz  in diesem Jahr aber astrologisch deutlich Interessanteres und Signifikanteres als die Herrenkonkurrenz.