Tennisball

Tennis: Eine bemerkenswerte Langzeitprognose und del Potro mit dem Comeback des Jahres!


Vor längerer Zeit habe ich mich einmal intensiver mit Tennisprognosen befasst und teils sehr detaillierte Prognosen zu den Grand-Slam-Turnieren gemacht. Nach zu vielen Enttäuschungen habe ich meine Prognosen nach den Australian Open in diesem Jahr beendet.

Auch bei mir schon fast in Vergessenheit geraten war dabei eine Langzeitprognose, die ich vor genau zwei Jahren, am 5. September 2014, veröffentlicht hatte. Diese Prognose, im Forum der Astrologin Sally Kirkman (http://www.sallykirkman.com/mens-tennis-us-open-2014/) gepostet, wurde unter anderem im Forum TT Tennis Warehouse (http://tt.tennis-warehouse.com/index.php?threads/german-astrologer-predicts-the-next-8-slams-and-the-olympics.511727/) verbreitet.

Bis einschließlich den US Open 2016 machte ich eine Vorschau auf die Grand Slams der kommenden zwei Jahre und die Olympischen Spiele. Dabei pickte ich mir einige herausragende Transite heraus, die mir bei einigen Spielern und Spielerinnen ins Auge gefallen sind – nicht mehr und nicht weniger. Diese „Prognose auf Lücke“ brachte allerdings schon einige Erfolge hervor.

Was die Prognosen für 2016 angeht, so ist zunächst die Prognose zu Kiki Bertens bei den French Open hervorzuheben: „Bertens may go very far in the Women’s competition (semi finals) with Jupiter conjunction Jupiter.“ Tatsächlich schaffte es Bertens bei den French Open mit Jupiter Konjunktion Jupiter bei ihrem Viertelfinale erstmals den Einzug in ein Grand-Slam-Halbfinale.

Kiki Bertens:
19911210_Bertens_K

French Open 2016 (Damen): Viertelfinale: Bertens-Baczinszky 2:0
20160602_16.00_FO HF Ber-Bac 2-0 ca
Anmerkung: Uhrzeit geschätzt

Wie außergewöhnlich dieser Erfolg für Bertens gewesen ist, zeigt sich in folgender Übersicht. Regelmäßig war in Runde 1 oder 2 bei den großen Turnieren für die Niederländerin Schluss…

Abschneiden von Kiki Bertens bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz Bertens GS
Quelle: Wikipedia

Die nächste Prognose, die zwar nicht ganz eingetroffen ist aber dennoch bemerkenswert, dreht sich um Venus Williams. Zwischenzeitlich war die ältere der Williams-Schwestern wegen des Sjögren-Syndroms weit in der Weltrangliste zurückgefallen und viele Beobachter fragten sich nur noch, wann sie ihren Rücktritt erklären würde. Venus nochmals in der Weltspitze? Nahezu ausgeschlossen.

Abschneiden von Venus Williams bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz Venus Williams GS

Tatsächlich schaffte es Venus (passenderweise liegt ihr Aszendent in der von Venus regierten Waage) durch überzeugende Leistungen in den vergangenen zwei Jahren wieder zurück auf Platz sechs der Weltrangliste. In Wimbledon stand dieses Jahr als Highlight der erstmalige Halbfinaleinzug bei einem Majorturnier seit sechs Jahren zu Buche – mit 36 Jahren. In meiner Prognose schrieb ich damals: „Venus! Williams could make a sensation with Jupiter Conjunction Mars and go to final with 36 years!“ Im Halbfinale scheiterte Williams trotz Jupiter Konjunktion Mars an Angelique Kerber, aber allein die Tatsache, dass sie es nochmals so weit geschafft hat, ist aus der Perspektive vom September 2014 sicher hoch einzuschätzen. Eine Erklärung für die Niederlage im Halbfinale mag sein, dass die exakte Konjunktion von Jupiter zu Mars – und damit die stärkste Wirkung – bereits um vier Bogenminuten vorüber war. Übrigens bekommt Venus zum Ende der French Open 2017 mit Jupiter auf ihrem AC noch mal eine herausragende Konstellation…

Venus Williams:
19800617_14.12_WILLIAMS_V
Quelle Geburtszeit: Geburtsurkunde (Astrodatabank)

Wimbledon 2016 (Damen): Halbfinale: Kerber-V. Williams 2:0
20160707_15.00_Wim HF Ker-V.Wil 2-0 ca
Anmerkung: Circa-Zeit

Zuletzt zu einem Mann, bei dem mindestens genauso fraglich war, ob er noch einmal auf die große Bühne zurückkehren kann – Juan Martín del Potro. Verletzungsbedingt verpasste del Potro über zwei Jahre alle Grand Slams. Als ich meine Prognose eines US-Open-Siegs 2016 machte, stand „delPo“ auf Rang 146 der Weltrangliste… Nachdem er zuvor letztmals bei den Australian Open 2014 antreten konnte, war es erst in diesem Sommer in Wimbledon (Drittrundenaus) wieder soweit.

Abschneiden von Juan Martín del Potro bei den Grand Slams:
20160903_Bilanz del Potro GS

Dass „Delpo“ endgültig wieder da ist, stellte er bei den Olympischen Spielen unter Beweis, als er in der ersten Runde fast sensationell den Weltranglistenersten Novak Djokovic ausschaltete. Letztendlich konnte der Argentinier erst im Finale von Andy Murray gestoppt werden. In meiner Langzeitprognose schrieb ich damals zu den Olympischen Spielen: „Also Del Potro may have a chance with Jupiter conjunction Ascendant (I don’t have his birthtime but 6.34 seems very reasonable to me).“ Dies war eine zugegebenermaßen ziemlich gewagte Prognose, da sie allein auf der Basis einer bis dahin noch nicht weiter erprobten hypothetischen Geburtszeit stand. Auf jeden Fall hat der Gewinn der Silbermedaille mit Jupiter auf 24°44 Jungfrau ein starkes Indiz dafür geliefert, dass sich bei 24°40 Jungfrau/Fische eine Achse (AC/DC, MC/IC) in del Potros Radix befinden dürfte. Denn bei seinem größten Erfolg, dem Sieg bei den US Open 2009, standen sich Uranus auf 24°44 Fische und Saturn 24°39 Jungfrau gegenüber…

Juan Martín del Potro:
19880923_06.33.50_del Potro_J M
Anmerkung: Geburtszeit hypothetisch

US Open 2009: Finale: Federer-del Potro 2:3
20090914_20.25_US Open Finale Herren Federer-del Potro

Olympia 2016: Finale: del Potro-Murray 1:3

20160815_21.15_Olympia Herren Finale del Potro-Murray
Anmerkung: Circa-Zeit

Wie angedeutet, muss der Sieg gegen Djokovic und die Silbermedaille in Rio muss ja noch nicht das Highlight für „Delpo“ in seinem Comeback-Sommer gewesen sein. Denn es steht ihm zum Ende der US Open mit Jupiter Konjunktion Sonne eine der besten Konstellationen überhaupt bevor. Aus meiner damaligen Prognose zitiere ich gerne: „I think, Del Potro will made his second win with Jupiter conjunction Sun!“ Bei der von mir angenommenen Geburtszeit am Morgen wäre die Konjunktion von Jupiter zur Sonne sogar exakt – wie übrigens schon Pluto im Quadrat zus einer Sonne bei seinem Triumph 2009. Dagegen spräche nur der Wassermann-Mond im Radix-Horoskop, da von meinem Eindruck her ein Fische-Mond und damit eine spätere Geburtszeit passender für del Potro erscheinen. Die Quoten für einen US-Open-Sieg von del Potro waren zum Jahresanfang noch bei 1:51, die aktuelle Topquote von 1:21 bei Sportingbet nach dem souveränen Einzug in die dritte Runde ist aber immer noch herausragend und ein wohlgemeinter Tipp – natürlich ohne Gewähr. Bei del Potros Finalgegner tendiere ich im Übrigen zu Rafael Nadal an Stelle des favorisierten Novak Djokovic.

US Open 2016: Finale (geschätztes Ende)
20160911_21.00_USO Herren Finale

Logo Bundesliga

Saisontipp 1. Bundesliga 2016/17: Karnevalsvereine überraschen, Darmstadt schafft das nächste Wunder, Hertha und Augsburg müssen runter


Mit einem 6:0-Kantersieg hat Meister Bayern gestern gegen Werder Bremen die 54. Bundesligasaison eröffnet. Vor dem ersten Bundesligasamstag kommt hier wie in jedem Jahr mein Saisontipp. Wie immer handelt es sich dabei um eine Mischung aus astrologischen Konstellationen und Bauchgefühl. Im Gegensatz zu einem Turnier mit kurzem zeitlichem Umfang und feststehendem Trainerteam und Spielerkader wie dies bei einer Europameisterschaft der Fall ist, kann eine Prognose über eine ganze Saison mit vielen Unwägbarkeiten (Trainer- und Spielerwechsel, zeitgenaue Terminierung der Spiele bisher nur bis zum 5. Spieltag, usw.) immer nur eine Annäherung sein. Insbesondere die genauen Platzierungen im Mittelfeld sind kaum vorherzusagen.

Am interessantesten ist für mich bei allen Unwägbarkeiten eine Prognose zum Abstiegskampf, bei dem ich aus den dafür realistischerweise in Frage kommenden Mannschaften heiße Anwärter ausmachen konnte.

Zusammengefasst:
Darmstadt mit der Rettung am 33. Spieltag gegen Berlin
Hertha sollte dann (mit Dárdai) mit mindestens eineinhalb Beinen in der 2. Liga stehen
Freiburg mit der Rettung am 34. Spieltag in München
Ingolstadt (mit Kauczinski) mit der Rettung in der Relegation gegen Bochum
Augsburgs Abstieg am 33. Spieltag zu Hause gegen Dortmund

Auch positive Überraschungen wird es natürlich wieder geben. Was Mainz betrifft, so ist weiterhin anzumerken, dass sich die herausragenden Konstellationen auch in der Europa League (Finale!) verwirklichen könnten.

Bei meinem zweiten Überraschungsteam Köln könnte hingegen das Erreichen des DFB-Pokalfinals als Ergebnis der positiven Konstellationen stehen. Gleichwohl schließen sich eine erfolgreiche Pokalsaison und eine erfolgreiche Meisterschaftsrunde ja nicht aus…

An der Tabellenspitze ist es für mich nicht so eindeutig. Hier hat mir auch etwas Zeit für eine tiefergehende Analyse gefehlt. Dortmund könnte allerdings ab März Probleme kommen. Ich denke, der BVB muss nach dem großen Umbau in diesem Sommer eher in den Rückspiegel schauen und wird den Bayern nicht so nahe kommen wie in der vergangenen Saison. Die Vizemeisterschaft für Nutznießer Leverkusen ist dabei vor allem eine sportliche Einschätzung. Schalke sollte hingegen nicht von möglichen Schwächen des Revierrivalen profitieren können. Hier dürften schon die ersten Saisonspiele für Ernüchterung sorgen. Auch bei den ebenfalls ambitionierten Wolfsburgern dürfte eine weitere ernüchternde Saison folgen, bei dem die Saisonziele schon im November in weite Ferne gerückt sein dürften.

Wer seinen Klub in der oben stehenden Kurzanalyse vermisst hat, der wird ihn garantiert im folgendem Tabellentipp wiederfinden…

Der Tabellentipp von 1 bis 18:
1. Bayern
2. Leverkusen
3. Dortmund
4. Mönchengladbach
5. Mainz
6. Köln
7. Hamburg
8. Schalke
9. Leipzig
10. Wolfsburg
11. Hoffenheim
12. Bremen
13. Frankfurt
14. Darmstadt
15. Freiburg
16. Ingolstadt
17. Berlin
18. Augsburg

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Das Tippspiel nach Quoten bei der „Tippmeile“ – Jetzt noch mitspielen in der AstroArena-Liga


Zunächst einmal gilt mein Glückwunsch an die Mitspieler und Gewinner der letztjährigen AstroArena-Liga bei Kicktipp – ich weiß allerdings leider gar nicht genau wem ich da gratulieren darf, da hier unter Pseudonymen mitgespielt wurde. Auf den Gewinner wartet noch ein Preis – gerne PM an mich;-)

Alle, die letztes Jahr dabei waren, sind natürlich herzlich eingeladen, dieses Jahr wieder mitzuspielen. Dazu freut sich die AstroArena über neue Mitspieler. Die diesjährige Tipprunde wird allerdings nicht mehr bei Kicktipp stattfinden, sondern bei der Tippmeile. Der entscheidende Gedanke ist, die Tipps enstprechend ihrer Wahrscheinlichkeit zu belohnen. Ich habe gesucht und ein Tippspiel gefunden, bei dem dies der Fall ist – das Tippspiel nach Quoten bei der Tippmeile. Hier gibt es Punkte je nach Quote des Tipps (die Quote errechnet sich durch die Tipps aller Tipper). Zudem kann auf eine Partie am Spieltag ein Joker gesetzt werden, mit dem die Punkte verdoppelt werden können – bei astrologisch besonders eindeutigen Partien besonders interessant! Für diejenigen, die nicht den Stress haben wollen, vor jedem Wochenende ihre Tipps einzugeben, besteht auch die Möglichkeit, im Voraus schon mehrere Spieltage zu tippen.

Sollte sich eine entsprechende Anzahl an Tippern einfinden, wird es auch noch einen Preis für den Gesamtsieger des Tippspiels geben. Also noch registrieren, Tipps abgeben und sich bei der AstroArena um die Aufnahme bewerben – und schon bist du dabei!

20160825_Tippmeile

Bereits im letzten Jahr hatte ich hier das Tippspiel nach Quoten bei der Süddeutschen Zeitung vorgestellt (https://astroarena.org/2015/08/14/das-tippspiel-nach-quoten-bei-der-sz-der-lackmustest-fuer-die-astroarena/). Hier habe ich tatsächlich ziemlich gut abgeschnitten, hatte aber keinerlei Chancen auf den Gesamtsieg aller Tipper, bei dem galt „Der frühe Vogel fängt den Wurm“… So stellte sich das Tippspiel als ziemliche Wettbewerbsverzerrung heraus, da die zur Punktevergabe verwendete Quote jeweils nach dem Zeitpunkt der Tippabgabe bestimmt wurde. Einige ganz Schlaue setzten sich scheinbar immer bei Eröffnung der aktuellen Tipprunde vor den PC und nahmen dann noch die Ausgangsquote 3 für einen Bayern-Sieg mit, wovon spätere Tipper natürlich nur träumen konnten. Das kann man clever nennen, ist aber sicher nicht im Sinne eines Tippspiels, nämlich den besten und nicht den schnellsten Tipper zu belohnen. Bei der Tippmeile zählt nach meiner Kenntnis für alle Tipper die Quote beim Anpfiff und nicht zu einem x-beliebigen vorherigen Zeitpunkt, so dass eine Wettbewerbsverzerrung hier ausgeschlossen ist.

fussball

Das Kicker-Managerspiel geht in die Saison 2016/17 – Die AstroArena sucht neue Mitspieler


Mit dem Eröffnungsspiel von Meister Bayern München gegen Werder Bremen startet am Freitag die neue Bundesliga – und damit geht auch das Kicker-Managerspiel in eine neue Runde. In den Varianten Classic (die Königsdiszplin) und Interactive freut sich dabei die Managerliga AstroArena über weitere Mitspieler. Ziel ist es, für 30 (Classic) bzw. 42,5 Millionen Euro eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die dann im Laufe der Saison nach Kicker-Noten und Toren Punkte sammelt. Alle weiteren Infos gibt es auf der Kicker-Homepage – ansonsten beantworte ich Fragen auch gerne hier. Allen Mitspielern wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg!

20160824_Kicker-Elf

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EM 2016: Vive la France, Viva Portugal!


Was sagt man dazu? Da verkünde ich im Mai das Ende der AstroArena und lasse mich dann doch in letzter Minute zu einem Tipp für die EM überreden (https://astroarena.org/2016/06/11/mein-em-tipp-2016-frankreichs-heim-hattrick-dfb-elf-wieder-im-halbfinale-raus-desaster-fuer-italien/) – und dann sowas! Das EM-Finale heißt – wie vorhergesagt – tatsächlich Portugal gegen Frankreich. Kein Spanien, kein Italien, kein England, kein Belgien, kein Kroatien – und auch kein Deutschland im Finale. Ich lasse diesen erstaunlichen Tipp einfach mal so stehen und jeder kann sich dann seinen Teil dazu denken. Glück oder Können? Ich weiß es selbst nicht so genau.

Die Quoten vor der EM für das Finale:
20160610_Finalisten 1 ausgeschnitten

20160610_Erster Zweiter ausgeschnitten

Mein Finaltipp vor dem EM:
20160630_Tipp EM 2016 Finaltipp

Mein Wettschein Nr. 1 vor dem Ende der Vorrunde:
20160707_Betathome Fra-Por

Logo Euro Frankreich

Aktualisierung meines EM-Tipps vor dem Achtelfinale: Finaltipp Portugal-Frankreich weiter heiß – Deutschlands Aus gegen Italien


Endlich ist die lange Vorrunde vorbei und mit dem Achtelfinale kann die EM nun wirklich beginnen.

Vor dem Beginn der EM habe ich das komplette Turnier durchgetippt:https: //astroarena.org/2016/06/11/mein-em-tipp-2016-frankreichs-heim-hattrick-dfb-elf-wieder-im-halbfinale-raus-desaster-fuer-italien/.

Vor dem Achtelfinale ist nun eine Korrektur angebracht. War es vor dem Turnier, insbesondere durch das Weiterkommen der Gruppendritten und deren komplizierter Zuordnung zu den Gruppenersten, kaum möglich, das Turnier richtig durchzutippen, ergibt sich nun ein klareres Bild. Im Gegensatz zu vielen anderen Finaltipps vor dem Turnier, ist mein favorisiertes Finale Portugal gegen Frankreich weiter möglich. Für Deutschland sollte nun hingegen schon im Viertelfinale gegen Italien das Aus kommen – das azurblaue Trauma dürfte wiederbelebt werden.

Tipp EM 2016 vor AF aktualisiert

Nachtrag nach dem Halbfinale: So schlecht war es nicht;-)
20160630_Tipp EM 2016 Finaltipp

20160707_Betathome Fra-Por

EM-Zwischenfazit


Ich bin nicht der einzige, der es so sieht. Diese EM mit 24 Teams ist bisher ein ziemlicher Reinfall – und ich bin skeptisch, ob sich das noch ändern wird…

Catenaccio 07


  • Die Euro 2016 in Fronkreisch begeistert mich bisher eher nicht. Die allermeisten Spiele bewegten sich auf mittlerem Niveau, es waren noch keine wirklichen Kracher dabei. Darf man denn in der laufenden Vorrunde überhaupt schon Kracher erwarten? Natürlich. Immerhin hat die UEFA das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 Mannschaften künstlich aufgebläht, wenn nicht aus diesem Grund, warum dann sonst? Mehr TV-Gelder, mehr Sponsoren-Präsenz und mehr was-weiß-ich-noch-alles werden wohl kaum der Fall sein. Ganz sicher nicht.
  • Irgendwelche Vollpfosten aus Russland, England und auch aus Deutschland benutzten die EM als Bühne für ihre nicht vorhandene Gehirntätigkeit. Manchmal denkt man, der Mensch ist doch nicht die Krönung der Evolution. Oder die Evolution hat auf ihrem Weg ganz einfach einige Individuen vergessen.
  • Es gibt eine neue coole Spezies, den Hipster-Fan. Er stürzt sich mit Begeisterung auf ein Team, welches bevorzugt aus einem kleinen, gerne auch aus einem bis dato total unbeachteten Land kommt. Und…

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von dersportastrologe Veröffentlicht in Fußball
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Mein EM-Tipp 2016: Frankreichs Heim-Hattrick – DFB-Elf wieder im Halbfinale raus – Desaster für Italien?


Die Europameisterschaft 2016 hat mit einem späten Auftaktsieg von Gastgeber Frankreich gegen Rumänien begonnen. Oder sollte man sagen Teil 2 der EM-Qualifikation hat begonnen? Ich muss leider konstatieren, dass die EM durch die Aufstockung auf 24 Teams erheblich verwässert wurde. Indem Michel Platini den kleinen Verbänden einen Gefallen getan hat und diese es ihm mit der Unterstützung für die nächste Wahl gedankt haben, hat er der dem europäischen Fußball einen Bärendienst erwiesen. Die EM-Qualifikation ist entwertet, da sich gefühlt bis auf Liechtenstein, San Marino und Andorra fast jeder qualifizieren durfte (Hollands Scheitern wäre noch mal einen Extrabeitrag wert). Die Endrunde beginnt hingegen nun mit einer zähen, langen Vorrunde, in der es fast unmöglich ist, für einen Großen zu stolpern. Selbst vier von sechs Gruppendritten qualifizieren sich schließlich – Leistungsprinzip adé. Todesgruppen und Alles-oder-Nichts-Spiele von Anfang an – Fehlanzeige! Bei aller Liebe für die kleinen Fußballnationen, die sich über ihre EM-Teilnahme freuen – die Chance war auch schon vorher immer da, sich zu qualifizieren! Jede Qualifikation beginnt bei null… Wenn man es nicht schafft, zu den 15 besten Teams der Quali zu gehören, dann hat man es einfach nicht verdient, dabei zu sein.

Ein weiteres Problem, das sich durch das Prozedere mit den besten Gruppendritten stellt, ist, dass man nun schon einen Rechenschieber benötigt, um zu wissen er weiterkommt und wer dann auf wen im Achtelfinale trifft. Manche Teams werden sogar nach ihren letzten Spielen noch die Ergebnisse in den anderen Gruppen abwarten müssen, um zu wissen, ob man zu den besten Gruppendritten gehört. Also zusammenfassend gesagt: Bitte ganz schnell wieder zu 16 Teams zurück – und die eigentliche Euro beginnt für mich erst im Achtelfinale. Und genauso den Quatsch mit der WM-Aufstockung von 32 auf 40 Teams lassen (qualifizieren sich dann noch die besten Gruppenvierten für das Sechzehntelfinale?).

Unabhängig von meinen Ansichten zur EM-Aufstockung wage ich auf mehrfach geäußerten Wunsch schon vor der Vorrunde meinen EM-Tipp, den ich zunächst ohne weitere Ausführungen so stehen lassen möchte:
Tipp EM 2016

Nachtrag nach dem 1. Gruppenspieltag:
Mein Tipp schmiert ab, bevor es überhaupt richtig losgegangen ist – für den treuen Leser der AstroArena dürfte das wenig überraschend sein. Ansonsten sehe ich mich in meiner Kritik an dem neuen Modus absolut bestätigt und im EM-Fieber bin ich – wie schon bei der stimmungs- und überraschungsfreien EM 2012 – überhaupt nicht (kann sich da irgendjemand noch an legendäre Spiele erinnern?). Defensivtaktiken, kaum Tore (in zwölf Spielen gab es erst zwei Mal drei Tore!), defensive Taktik und dazu kaum Spannung, weil sowieso fast jeder weiterkommt – gähnend langweilig das Ganze! Wer frühestens zum Achtelfinale einschaltet, verpasst – Nichts. Zur Spannnungslosigkeit kommen Terrorgefahr, Ausschreitungen und Regenwetter – bisher ist diese EM ein ziemlicher Flop. Sieht das jemand anders?

Irgendwas ist mir bei den Europameisterschaften seit 2008 etwas verloren gegangen, das mich das Ganze ziemlich unemotional betrachten lässt. Vielleicht ist es das zunehmende Alter, vielleicht bin ich ein Miesepeter – vielleicht ist es aber auch der zunehmende Kommerz, so durchschaubar, wie an jeder Ecke auf EM gemacht wird und wie selbst bedeutungslose Vorrundenspiele mit bedeutungsschwangerer Musik und Countdown eingeleitet werden. Um es mit dem Kaiser zu sagen: Gehts raus und spuits Fußball (und schießt mal ein paar mehr Tore…)

20160516_Ende

Die AstroArena – Chronologie einer gescheiterten Idee


Nachdem ich vor einigen Wochen noch nicht sicher war, wie es weitergehen wird mit der AstroArena, veranlassen mich meine in der absoluten Mehrzahl grandios fehlgeschlagenen Langzeitprognosen nun endgültig zum unausweichbaren Schritt, das Projekt AstroArena zu beenden. Es wäre müßig und würde doch eher langweilen, auf alle Fehlprognosen einzugehen. Letztendlich muss ich dankbar sein, in welcher Härte meine Prognosen in den vergangenen Wochen nicht aufgegangen sind – verspielte Zwei-Tore-Führungen, Tore in der letzten Minute – alles dabei und das wahrlich nicht nur einmal. So verbleibt die AstroArena als Chronologie einer gescheiterten Idee und als Mahnmal für alle unkritischen Astrologiegläubigen. Mein Dank gilt hier kritischen Stimmen wie der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), den Menschen aus meinem Umfeld, deren gutgemeinten Rat, mir die (Sport-)Astrologie aus dem Kopf zu schlagen, ich lange nicht beherzigte, oder auch einem User wie Abrakadabra, der mit seiner Kritik hier stets einen Gegenpol zu den unterstützenden Stimmen geliefert hat. Gleichwohl möchte ich auch einen Dank an alle aussprechen, die mir trotz vielen Fehlschlägen die Treue gehalten haben. Die deutlich gestiegenen Klickzahlen deuten darauf hin, dass die AstroArena zumindest den positiven Effekt gehabt hat, viele Menschen zum Nachdenken zu bewegen.

Ich habe mich nun etwa zwölf Jahre der Astrologie und zehn Jahre der Sportastrologie verschrieben. Trotz erheblichen Aufwands – wie etwa der Bereisung von Fußballteams im ganzen Land zwecks Geburtszeiterfragung – sind meine Ergebnisse immer noch höchst bescheiden – mag es an mir liegen oder der Astrologie als solcher. Aufwand und Ertrag stehen zumindest in keinem Verhältnis. Unter dem Strich stehen viele Frusterlebnisse und kostbare Lebenszeit, die ich in jungen Jahren für die Astrologie geopfert habe – insbesondere seit ich zur WM 2014 die AstroArena ins Leben gerufen habe. Vereinzelte durchaus aufsehenerregende Erfolgserlebnisse („der Hellseher vom HSV“) können das kaum ausgleichen. So ist es mit 27 Jahren noch nicht zu spät für eine Umkehr und einen Neuanfang. Im Übrigen bitte ich von weiteren Nachrichten mit Bezug zur Sportastrologie abzusehen.

Aus Fehlern wird man klug – der eine früher, der andere später. Ich freue mich auf mein Leben, in dem die Sportastrologie künftig keine Rolle mehr spielt und der Sportkommerz allenfalls eine Randnotiz bildet.

RB Leipzig Logo

2. Bundesliga 2015/16: RB Leipzig: Hasenhüttls große Täuschung?


Der FC Ingolstadt hat sich den Klassenerhalt in der Bundesliga frühzeitig gesichert, wie in meiner Saisonprognose für den Donaukurier entgegen aller Unkenrufe prognostiziert (https://astroarena.org/2015/08/13/prognose-bundesliga-201516-zum-fc-ingolstadt-im-donaukurier-der-klassenerhalt-steht-in-den-sternen/). Nun verabschiedet sich Erfolgstrainer Ralph Hasenhüttl nach drei überaus erfolgreichen Jahren mit dem Aufstieg und dem Klassenerhalt aus Ingolstadt Richtung Leipzig – in dem festen Glauben, in der nächsten Saison einen ambitionierten Erstligisten trainieren zu dürfen. Wenn sich Herr Hasenhüttl da mal nicht getäuscht hat. Der 1. FC Nürnberg liegt derzeit fünf Punkte hinter RasenBallsport Leipzig auf dem dritten Platz. Ein Sieg und RB ist durch. Nürnberg braucht auf jeden Fall zwei Siege gegen St. Pauli und in Paderborn um noch auf Platz zwei springen zu können – gleichzeitig darf RB nur noch maximal einen Punkt aus den letzten beiden Spielen gegen Karlsruhe und in Duisburg holen.

Heute ist die Aufstiegsfeier in Leipzig fest eingeplant gegen den KSC, für den es um nichts mehr geht. Allerdings steht Saturn exakt im Quadrat zu Radix-Saturn im RBL-Horoskop – wie bereits bei der Niederlage beim FC St. Pauli im Februar (siehe meine Ausführungen zum ersten Spiel 2016: https://astroarena.org/2016/02/05/2-bundesliga-201516-20-spieltag-bochum-freiburg-sport-club-haelt-klar-kurs-richtung-aufstieg-aber-wirds-zum-saisonende-trotzdem-noch-mal-eng/ und zu St. Pauli-Leipzig: https://astroarena.org/2016/02/12/2-bundesliga-201516-21-spieltag-st-pauli-leipzig-die-kiezkicker-holen-den-bigpoint-im-spitzenspiel/).

RB Leipzig:
20090519_16.27.44_RB LEIPZIG
Gründungszeit frei berechnet, aber absolut gesichert.

2. Bundesliga 2015/16: 21. Spieltag: St. Pauli-Leipzig 1:0 (Abpfiff)
20160212_20.21_S21 StP-RBL 1-0

2. Bundesliga 2015/16: 33. Spieltag: Leipzig-Karlsruhe (Abpfiff)
20160508_17.20_S33 RBL_KSC

Nun noch ein Blick auf das diesjährige Relegationsrückspiel und das Radix von Ralph Hasenhüttl.

Bundesliga-Relegation 2015/16, Rückspiel (Abpfiff):
20160524_22.20_2BL Reli Rück Leipzig

Ralph Hasenhüttl:
19670809_Hasenhüttl_R

Saturn steht exakt im Quadrat zur (stationären) Venus von Ralph Hasenhüttl, während bei der kolportierten Einigung zwischen Leipzig und Hasenhüttl vor ca. zwei Wochen Jupiter noch über Hasenhüttls Venus lief…

Im Übrigen würde ein Aufstieg im nächsten Jahr am 33. Spieltag perfekt passen. Jupiter steht dann minutengenau in Opposition zur Venus von RB!

2. Bundesliga 2016/17: 33. Spieltag (Abpfiff):
20160508_17.20_S33 RBL_KSC

RB Leipzig:
20090519_16.27.44_RB LEIPZIG

Bei Leipzigs Noch-Trainer und bald wieder Sportdirektor Ralf Rangnick steht Jupiter am Saisonende am IC und kurz zuvor noch in Opposition zu Mars, Pluto in Opposition zu Merkur und Venus im Trigon zu Uranus.

Ralf Rangnick:
19580629_06.45_RANGNICK_R
Quelle Geburtszeit: Persönliche Angabe gegenüber Benedikt Villinger.

Ralph Hasenhüttl:
19670809_Hasenhüttl_R

Ralph Hasenhüttl könnte wiederum mit Pluto exakt im Trigon zu Radix-Pluto der nächste Aufstieg gelingen.

ERGEBNIS:
Und mal wieder laut aufgelacht! Da wagt sich dersportastrologe in etwas verklausulierter Form nach einigen Wochen, in denen er die von Fehlprognosen gebeutelte Leserschaft vor weiteren „Weissagungen“ verschont hatte, wieder an eine Prognose und legt sich aufs Neue auf den Bauch. Alte Astrologenweisheit „Die besten Prognosen machste immer nachher“. Und was war jetzt mit Saturn Quadrat Saturn bei Leipzigs ach so gut funktionierendem Vereinshoroskop? Damit erweist sich im Nachhinein auch die richtige Prognose für das Spiel von Leipzig bei St. Pauli als reiner Glückstreffer. Ach nein, Cardo, ich vergaß: „Die Sterne machen nur geneigt, sie zwingen nicht“… Damit haben wir jetzt einen absoluten Treffer bei St. Pauli-Leipzig und bei Leipzig-Karlsruhe haben sich die Leipziger Spieler mit ihrem freien Willen erfolgreich gegen die schlechten Konstellationen gewährt. Ist doch alles palletti, nicht wahr, Cardo! Im Prinzip ist ja schon alles gesagt, man siehe: https://astroarena.org/2016/04/07/viele-denkzettel-fuer-den-sportastrologen-und-eine-pause-fuer-die-astroarena/.